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Jede Menge Infos und Fotos von Christl findet ihr HIER

 

"Jetzt Deutschland!"

Gerade rechtzeitig zum Start von Starmania NG scheinen die "alten" Starmaniacs ihren Karrieren einen neuen Anstoss geben zu wollen. So auch Charstürmerin Christl: Nach Doppel-Platin für ihr Debüt-Album und dem Tour-Start in Österreich lockt jetzt auch der Ruf des lukrativen deutschen Marktes. Die Single "Ich lebe" läuft derzeit auf Probe in einigen deutschen Radios. Christl: "Mal sehen, wie's ankommt. Deutschland ist eine große Hürde."

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"Erfahrung fürs Leben"

Im Rückblick auf die erste Starmania-Staffel und auf ihren persönlichen Erfolg in der Show, erklärt Christl, dass es klar war, dass nicht alle zwölf Finalisten erfolgreich sein können und das neben dem Können auch viel Glück dazu gehört. Für sie selbst war Starmania "eine Erfahrung fürs Leben". Sie sei sich außerdem bewusst, dass Tausende Jugendliche gern in ihrer Haut stecken würden: "Ich bin dankbar, das alles erlebt haben zu dürfen."

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Tolle Werbeverträge

Dass Leben nach Starmania brachte für Christl noch mehr Anerkennung und Erfolg. Neben Charterfolgen läuft auch ihre Ö-Tour hervorragend und zusätzlich lassen lukrative Werbeverträge die Kassa klingeln. Die Einnahmen aus diesen Auftritten werden, so versichert Christl, nicht für unnötigen Luxus verschwendet. "Das liegt schön auf dem Konto."

Das nächste Highlight wartet für die Oberösterreicherin beim Neustart von Starmania. Zum Auftakt der 2. Staffel singt sie gemeinsam mit Boris und Michi die neue Hymne.

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"Neue haben's schwer"

Die Kandidaten der zweiten Staffel, so Christl, werden es am Anfang schwerer haben, "weil sie mit den Originalen verglichen werden". Auch wenn diesmal einige Vollprofis dabei sind, muss das nicht unbedingt ein Vorteil sein: "Oft sind dem Publikum schüchterne, nervöse Typen sympathischer", meint Christina. Die 22-Jährige glaubt auch nicht, dass mit der neuen Staffel für die ersten Starmaniacs alles vorbei ist. Dennoch weiß sie, dass viele junge Fans abwandern werden: "Früher waren sie Boris-Fan. Jetzt ist aber Hansi im TV. Also sind sie Hansi-Fan."

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Pädagogik-Kurs

Auch im Falle eines Misserfolgs will die ehemalige Buchhändlerin nicht mehr in ihren alten Job zurück: "Nein, auf keinen Fall! Ab nächster Woche beginne ich einen Pädagogik-Kurs, und ich mache die Abendmatura fertig!" Die Pläne für ein Leben nach der Popstar-Karriere hat Christina auch schon bereit: Sie würde später gerne mit Kindern arbeiten. Allerdings rechnet sie vorerst nicht mit einem raschen Ende ihrer musikalischen Laufbahn: " Meine Single "Ich lebe" wird gerade im deutschen Radio getestet. Mal sehen ob eine Reaktion zurückkommt."

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Christl jingled für McDonald´s

Im neuen Werbespot des Fast Food-Giganten McDonald´s übernimmt Ex-Starmaniac Christina "Christl" Stürmer mit ihrer markant kratzigen Superstimme den musikalischen Part.
Auch im witzigen "Telefonwarteschleifensong" stellt sie ihr Können unter Beweis.

Zu sehen ist das Pop-Sternchen im aktuellen Spot nicht. Die visuelle Hauptrolle übernimmt der Superstar und "Sexiest Man Alive“, Justin Timberlake, der gleichzeitig auch den englischen Originaltitel performte.

Neben dem TV-Spot wurde Christinas Stimme auch für einen frechen Song der McDonald´s Telefonwarteschleife eingestetzt.

Hier der Song in voller Länge!
Song hören

Hier der aktuelle McDonald´s Radiospot mit Christina Stürmer zum Reinhören!
Song hören

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Auf Österreich-Tour

Christina Stürmer. 20 Termine stehen auf dem Tourplan - von Innsbruck (22. August) über Deutschlandsberg (4. September), Wien (27. September) bis Lienz am 10. Oktober. Vorgruppe ist die Band Pensive Lane.

Freitag, 8. August: TV-MEDIA war live vor Ort, sprach mit ihr über ihre erste Solotournee durch ganz Österreich und überzeugte sich von Christinas Live-Qualitäten.

"Es ist schon geil, mit meiner CD Freier Fall jetzt auf Tour gehen zu können. Vor allem ist es ein schönes Gefühl, zu wissen, dass die Konzertbesucher alle nur wegen mir gekommen sind", schwärmt die 21-Jährige ganz unverhohlen.

Bühnenluft konnte sie zwar auch schon bisher bei Starmania und der anschließenden Konzerttour schnuppern, doch diesmal ist es, so Christina, ganz anders:

"Bis jetzt bin ich ja immer nur zu Halbplayback auf der Bühne herumgehüpft. Das war für die Fans und für mich fad. Jetzt habe ich aber eine eigene Band, die mit mir sämtliche Live-Gigs spielt."

Rund 40.000 Fans werden Christinas Live-Performance sehen:

Vier Musiker - zwei Gitarristen, ein Bassist und ein Drummer -  sorgen für Live-Feeling pur, lassen Österreichs Konzerthallen so richtig rocken.

Highlight der 90-minütigen Show: eine Video-Wall über der Bühne, auf der während der Konzerte Christinas Werdegang von ihrer ersten Band Am Dam Jazz über Starmania bis heute gezeigt wird.
Eine 18-köpfige Crew sorgt für einen reibungslosen Ablauf der Live-Gigs.

Insgesamt zwei Trucks schaffen das Bühnenequipment von einer Location zur nächsten.

Auf die Fans warten alle Hits ihres Albums Freier Fall, das in der Zielgeraden zu Doppelplatin (60.000 verkaufte Stück) ist und sechs Wochen auf Platz eins der Austria Top 40 Longplay Charts rangierte.

(c) NEWS

Christinas Auftakt zur Österreich-Tournee

Bei Starmania ist sie stolze Zweite geworden, bei den Teenies ist sie aber unumstritten die Nummer eins: Christina Stürmer. Sie startete ihre Österreich-Tournee Freitagabend in Wien.

Im Orpheum in Wien-Donaustadt tobte das Publikum. Fans überwiegend im Teenageralter waren gekommen, um ihr Idol live auf der Bühne zu sehen. Schon lange vor dem Konzertbeginn war der Jubel groß. In dieser Art ging es das ganze Konzert durch.

Die Fans zeigten sich glücklich über den Auftritt Christinas, die am Anfang wohl ein bisschen nervös wirkte. Das legte sich im Laufe des Abends und nach 80 Minuten musste die Sängerin ihre drei besten Songs als Zugabe wiederholen: "Mama", "Ich lebe" und "Geh nicht wenn du kommst", das am Montag als Single erscheint.

Die nächsten Stationen ihrer Tournee sind Kärnten, das Burgenland und Tirol. Den neuen Starmaniacs, die jetzt gerade gecastet werden, hat Christina dann jedenfalls schon einige Solokonzerte voraus.

(c) oe3.orf.at

Erster Liebesurlaub

In Malaga verbrachte das "Starmania"-Liebespaar Christl Stürmer, 21, und Lukas Permanschlager, 22, den ersten gemeinsamen Urlaub. Für vier Tage jetteten die beiden in der zweiten Juliwoche ins spanische Malaga. Dort gewährte ihnen Society-Prinz Hubertus Hohenlohe in seinem Landhaus nahe Ronda Unterschlupf.

Schon bei der Landung in Spanien hatte das Paar erste Schwierigkeiten zu überwinden. Christl: "Wir hatten über Internet ein Auto bestellt, und dann wollte man uns keines geben, da wir unter 23 Jahre alt sind." Nach einer Stunde Diskussion und einem Lukas’schen Wutausbruch wurde das Fahrzeug dann doch ausgehändigt. Christl: "Es war nur noch ein Auto übrig. Ein Corsa ohne Klimaanlage." 80 Kilometer vom Flughafen entfernt quartierten sie sich dann in der Hohenlohe’schen Finca ein.

Nach dem "Starmania"-Getöse suchte man schlichte Erholung: ausschlafen bis Mittag, sonnenbaden am hauseigenen Pool und abendessen in Ronda. Doch am dritten Tag musste Christl die Flucht ergreifen. "Ich bekam eine Pollenallergie, meine Augen begannen zu rinnen, ich musste ständig niesen." So verbrachte man die letzte Nacht in einem Hotel am Meer. Ansonsten verlief die Zeit friedlich, denn erkannt wurden die beiden erst wieder in Wien-Schwechat. Christl: „Als wir abreisten, haben wir fast geweint. Denn aus terminlichen Gründen waren wir gleich drei Tage getrennt."

In Wien gelandet, begann Christl sogleich mit den Vorbereitungen für die Solotour, die am 8. August im Wiener Orpheum startet.

Christl erzürnt Gamespieler

Österreichische Computerspieler haben eine Unterschriftenaktion gegen den Song "Mehr Waffen" von Christina Stürmer gestartet.
 

"Mehr Waffen" widmet sich einer heiklen Thematik: Haben Computerspiele schlechte Einflüsse auf Jugendliche? Christl klagt in ihrem Song ein "Niedermetzeln und Abknallen, bei dem das Blut spritzt" an - und erhitzt die Gemüter der Computergamer.

Georg Pichler aus Bad Goisern initiierte eine Online-Petition gegen "Mehr Waffen" und erklärt, warum: "Der Text unterstellt, dass die meisten Gamer Außenseiter sind, die am liebsten ein Gewehr hätten, damit sie endlich Respekt von ihrem Umfeld bekommen und dass Spieler ihren Bezug zur Realität verlieren".

Christl kontert: "Es ist einfach die Tatsache. Es gibt Leute, die Tag und Nacht vor dem Computer sitzen und in schon in dieser 'Welt' leben". Pichler wirft Christl vor, ihre mediale Stellung auszunützen, um Computerspieler in ein schlechtes Licht zu rücken: "Der Text ist für mich für eine Popstar nicht zu verantworten". Christl kann die Aufregung nicht ganz nachvollziehen, schließlich "hat jeder seine eigene Meinung".

Bisher sind bereits 3.000 Unterschriften gegen den Song gesammelt worden. "Es kann keiner Everyones Darling sein", kommentiert die Starmania-Zweite die Menge an Unterschriften. Sie glaubt aber nicht, dass die Petition irgendwelche Auswirkungen auf ihre Arbeit haben wird und will "Mehr Waffen" in jedem Fall auf ihrer Tournee zum besten geben.
 

Nachhören "Petition gegen Christl"
Ö3 Redakteur Flo Berger hat den Initiator der Petition und Christl interviewt.

 

(c) oe3.orf.at



Christl Stürmer solo

Mit ihre Debütalbum "Freier Fall" katapultierte sich die Starmania-Zweite an die Spitze der Ö3 Austria Top 40. Im August startet sie ihre erste Solo-Tour durch ganz Österreich.

"Christina weiß sehr genau, wer sie ist und was sie will. Das ist ihr großer Vorteil", berichtet Produzent Alexander Kahr über die Arbeit mit der Newcomerin. Der Erfolg gibt der Oberösterreicherin auf ihrem eigenständigen Weg recht. [zu den Charts]

Bildquelle: Universal Music/suzy stöckl

Glück in der Liebe...
Mit Starmania-Kollege Lukas verbindet die Oberösterreicherin seit einigen Monaten mehr als nur Freundschaft. Zusammenziehen ist für die beiden derzeit im Moment kein Thema. "Es passt so wie es ist", zeigt sich Christl rundherum zufrieden.

Klick & Listen!
So klingt "Freier Fall" von Christl Stürmer.

 

Albumkritik nachhören
Zwölf freche, rockige Songs und Themen, die ansprechen. Ö3-Musikredakteur Flo Berger hat Christinas Debütalbum überzeugt.
 

(c) oe3.orf.at

Christls neues Leben

Eine Karriere wie im Märchen. Aus der einfachen Buchhändlerin in Linz wird - Starmania sei Dank - binnen neun Monaten Österreichs Popstar Nummer eins. 110.000 verkauften CDs, Werbeverträgen und Tausenden treuen Fans, die ihr von Auftritt zu Auftritt nachreisen. Bereits die vierte Woche steht Christina Stürmer mit ihrem ersten Soloalbum "Freier Fall" an der Spitze der Charts. TV-MEDIA traf den Shooting-Star zum Interview, plauderte über Erfolg, ihre Liebe zu Lukas und die Karrierepläne.

Nie mehr Buchladen

In dem Gespräch erklärt Christina, dass sie sich ihr Leben anders gar nicht mehr vorstellen kann. Sie möchte auf keinen Fall mehr in der Buchhandlung arbeiten.
Selbst wenn der Erfolg irgendwann ausbleiben sollte, möchte sie bis ins hohe Alter musizieren. "Ob das im großen Rahmen geschieht oder ob ich wieder in einer Band am Land spiele, wird sich weisen", beschreibt die 21-Jährige ihre Zukunftspläne.

Deutschland-Karriere?

Über die Liebe zu Starmania-Kollege Lukas sagt Christl, sie seien immer noch frisch verliebt und sie würden sich am liebsten jede Minute sehen. Da dies nicht möglich ist, telefonieren sie Tag und Nacht.

Nach ihrer Österreich-Tour, die am 8.8. im Wiener Orpheum startet, möchte die Starmania-Finalistin ihre Karriere auch in Deutschland vorantreiben. "Deutschland zu erobern funktioniert sicher nicht mit einem Finger- schnippen. Aber es wäre natürlich ziemlich geil, auch dort Erfolg zu haben", gibt sich Christina realistisch und euphorisch zugleich.

(c) news

Christl bricht alle Rekorde!

110.000 verkaufte CDs, Nr. 1 in allen Charts, große Ö-Tournee

Christl Stürmer über ihren Erfolg, ihre Liebe, ihre Pläne

Bild: Kukla/TV-Media

Eine Karriere wie im Märchen. Aus der einfachen Buchhändlerin in Linz wird – Starmania sei Dank – binnen neun Monaten Österreichs Popstar Nummer eins. – Mit sechsstelligen Verkaufszahlen, Werbeverträgen und Tausenden treuen Fans, die ihr von Auftritt zu Auftritt nachreisen.

Bereits die vierte Woche steht Starmania-Finalistin Christina Stürmer mit ihrem ersten Soloalbum „Freier Fall“ an der Spitze der Charts, lässt Weltstars wie Robbie Williams oder Metallica alt aussehen. Rund 50.000 Longplayer hat sie abgesetzt, rangiert damit nach einem Monat weit über Platin.

Ö-Tour startet. Auch im Starmania-internen Ranking hat Christina längst die Top-Position eingenommen: Mit exakt 107.000 verkauften Tonträgern (Singles und Alben) liegt sie klar vor Starmania-Sieger Michi Tschuggnall, der in Summe auf 78.000 Tonträger kommt.

Der Hype um die sympathische Oberösterreicherin ist freilich noch lange nicht zu Ende. Diesen Sommer startet Christls große Tournee quer durch Österreich. Bislang 16 Live-Gigs mit eigener Band und zwei Tour-Trucks sind fix eingeplant.
Auftakt ist am 8. August im Wiener Orpheum. Zwei Tage später spielt sie in der Burgarena Finkenstein. Das erste Heimspiel in Oberösterreich gibt’s am 30. 8. in Freistadt. Vorläufiger Abschluss der Tour ist am 24. 10. in St. Pölten (alle Termine unter www.christina online.at bzw. www.e-a.at).

Deutschland im Visier. Nächstes ehrgeiziges Ziel von Christl: Mit neuem Management und der Plattenfirma Universal im Rücken will sie in Deutschland voll durchstarten.
Manager Bernd Rengelshausen zu TV-MEDIA: „Nena oder Erfolgsbands wie die Sportfreunde Stiller zeigen, dass die deutsche Sprache im Pop-Biz wieder in Mode ist. Mit ihrem Deutsch-Rock könnte Christl auch in Deutschland punkten. Aber das ist keine gmahte Wiesn.“

Christls anfängliches Zögern auf dem Weg zur Pop-Karriere ist dabei längst vergessen.
Im TV-MEDIA-Interview zeigt sie neuen Biss: „Deutschland zu erobern funktioniert sicher nicht mit einem Fingerschnippen. Aber es wäre natürlich ziemlich geil, auch dort Erfolg zu haben.“

Christl is(s)t Recheis

Recheis, der österreichische Marktführer im Teigwarensegment hat für seine neue, impactstarke Kampagne in TV und Hörfunk mit Christina Stürmer ein Testimonial gewonnen, das Alt und Jung begeistert. So ist der beliebte Star zweifelsohne eine gute Botschafterin für die Marke Recheis und ermöglicht eine intensive Ansprache vor allem auch der jungen Zielgruppe.



Im neuen Recheis TV Spot, der in drei Varianten alterierend für die verschiedenen Produktgruppen von Recheis wirbt (zwei Versionen sind bereits abgeschlossen, die dritte wird im Herbst 2003 publiziert), zeigt Christl, dass mit der Vielfalt von Recheis das Genießen ganz leicht gemacht wird.

Die drei Kernaussagen von Recheis Qualität, Vielfalt und Genuss kombiniert mit schneller und einfacher Zubereitung und Christls Natürlichkeit schließen sich bei dieser Spotserie zu einem harmonischen Ganzen zusammen.

Hier könnt ihr zwei Spotvarianten jetzt downloaden

Spot 1 zum DownloadSpot 2 zum Download

zum Abspielen der Werbespots benötigst du den kostenfreien Quick Time Player

(c) www.reicheis.com

Gästebucheintrag von Christina auf ihrer offiziellen Homepage

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IP: geloggt Client: Mozilla/4.0 (compatible; MSIE 6.0; Windows NT 5.1)
Datum
26.06.2003
Name
christina
Eintrag

Ein Hallo aus der Türkei an meine tollen Fans! Habe von meinem Management gehört, daß ich in den Albumcharts auf Platz 1 in den Charts eingestiegen bin - einfach traumhaft - danke an Euch alle - ein Supergefühl!!! Bin gerade in der Türkei und wir haben in wenigen Minuten einen Auftritt und ich wollte mich natürlich auf diesem Wege ganz schnell für Eure Treue und Eure lieben Einträge und Glückwünsche bedanken. Ihr seid die besten Fans - bleibt mir treu - ganz liebe Grüße aus der Türkei - Eure Christina

(c) christinaonline.at

Christina im "freien Fall"

Den meisten Starmaniacs ist es mittlerweile Chart-mäßig ziemlich an den Kragen gegangen. Von 5 unter den Top-10 kann lange nicht mehr die Rede sein.

Nicht so Christina: Mit "Ich lebe" wochenlang Nummer 1 in den Single-Charts stürmte sie mit ihrem ersten Album "Freier Fall" gleich von Null auf Platz 1.

In nur einer Woche hat Christl bereits 30.000 CD's von "Freier Fall" verkauft - Nena, Metallica und Co sind klar abgehängt. Gold-, Platin- und andere Auszeichnungen sind wohl fix. Die nächste Single soll übrigens "Geh nicht, wenn du kommst" werden.

"Ich lebe" liegt nach wochenlangem Nummer 1-Status noch immer auf Platz 6.

Bildquelle: Universal Music

(c) news

Christl und Lukas im Love-Check

Sie sind Österreichs neues Traumpaar Nr. 1. Doch wie gut passen die Lovemaniacs Christina und Lukas wirklich zusammen? Der ultimative rennbahn-eXpress-Love-Check bringt's ans Tageslicht!

Für uns machten Christl und Boris den Interview-Check (wer weiß wie viel über den anderen?), den Astro-Check (was die Sterne über ihre gemeinsame Zukunft sagen), den Numerologie-Check ((Berechnung und Bedeutung ihrer Schicksalszahlen) und den Körpersprache-Check (wie ein Psychologe ihre Beziehung beurteilt)!
Lies im neuen rennbahn eXpress, wie stark ihre Liebe wirklich ist ...

(c) rennbahnexpress

Christl Stürmer im freien Fall

Männer, Liebe und Krieg: Auf ihrem Debütalbum "Freier Fall" schlägt Starmania-Zweite Christl Stürmer ernste Töne an.

Bildquelle: universal

"Christina hatte genau die Themen im Kopf, die sie unbedingt in ihrem Album ansprechen wollte. Kein Wort ohne ihrem Einverständnis. Sie weiß sehr genau, wer sie ist und was sie will. Das ist ihr großer Vorteil", berichtet Produzent Alexander Kahr über die Arbeit mit der Newcomerin. "Sie macht aus einem Song, der ihr gefällt, ihren Song. Und dementsprechend interpretiert sie ihn auch."

Glück in der Liebe...
Auch privat läuft für Christl derzeit alles glatt: Mit Starmania-Kollege Lukas verbindet die Oberösterreicherin seit einigen Monaten mehr als nur Freundschaft. Zusammenziehen ist für die beiden dennoch im Moment kein Thema. "Es passt so wie es ist", zeigt sich Christl rundherum zufrieden.

Klick & Listen!
So klingt "Freier Fall" von Christl Stürmer.

 

Nachhören
Ö3-Musikredakteur Flo Berger im Gespräch mit Christl Stürmer.
 

Albumkritik nachhören
Zwölf freche, rockige Songs und Themen die ansprechen. Ö3-Musikredakteur Flo Berger hat Christinas Debütalbum überzeugt.
 

(c) oe3.orf.at

Christl unterm Messer

Schock bei der Starmania-Familie. Zweitplazierte Christina Stürmer musste sich einer Operation am Stimmband unterziehen.

Schon seit Jahren haben Freunde und Bekannte Christl auf ein Pfeifen in der Stimme hingewiesen und bei der Starmania-Tour musste sie sich beim Singen immer mehr anstrengen. Nach dem letzten Konzert ging sie dann zum Arzt. Dieser stellte einen Knoten am Stimmband fest.

Bildquelle: apa / Ali Schafler / orf

Eine Operation war unausweichlich und bereits vor knapp 3 Wochen hat sich Christina unters Messer gelegt. Nur der engste Familienkreis war davon informiert, und hat um ihre einzigartige Stimme gezittert. Der 40 minütige Eingriff verlief zufrieden stellend und mittlerweile ist die, seit 9. Juni, 21-Jährige auf dem Damm und guter Dinge.

Nachhören:
Ö3 Reporter und Starmania-Experte Peter L. Eppinger hat die Geschehnisse rund um die Stimmbandoperation beobachtet und mit Christl gesprochen.
 

(c) oe3.orf.at

Christl operiert!
Schock-Meldung für die "Starmania"-Fans: Christl Stürmer, Zweitplatzierte der Casting-Show, hätte fast ihre schöne Stimme verloren! Grund: Ein Knoten auf ihren Stimmbändern, der jetzt operativ entfert wurde.
Den Freunden der hübschen Christl war schon seit Jahren aufgefallen, dass sie beim Sprechen immer einen leichten Pfeifton in der Stimme hatte. Auch das Singen fiel ihre während der "Starmania"-Tour immer schwerer. Nach dem Ende der Tour konsultierte sie zum Glück endlich einen Arzt.

Wie Ö3 meldete, hat sich die 21-jährige Stimm- akrobatin nach Ende der Österreich-Tournee zum Arzt begeben, der einen Knoten auf den Stimm- bändern fand.
Eine Operation war unausweichlich und musste schnell erfolgen. Christl: "Dann hat der gsagt, sofort ins Krankenhaus".
Die Operation wurde bereits vor knapp 3 Wochen durchgeführt.

Laut Ö3 war nur der engste Familienkreis davon informiert, und hat um ihre einzigartige Stimme gezittert.
Der 40-minütige Eingriff verlief zufriedenstellend und mittlerweile ist die, seit 9. Juni, 21-Jährige wieder fit und guter Dinge

Hurra!

Unsere Christl wurde am 9. Juni

Jahr!

Private Fotos!
Am 10. Mai, 22 Uhr gestanden die Starmania-Finalisten Christl (20) und Lukas (22) dem rennbahn eXpress als erstem Medium: "Ja wir sind ein Paar!"
Jetzt öffneten sie für das Magazin ihr privates Fotoalbum

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(c) news

Liebe und Eifersucht

Man munkelt Christina und Lukas hätten nur aus PR-Zwecken zueinander gefunden. Doch die beiden entgegnen diesen Spekulationen mit dem Hinweis darauf, dass sie ihre Beziehung ja immerhin ein Monat lang geheim gehalten hätten. "Wir sind verliebt", verkündeten sie in NEWS und versicherten somit, dass ihre Herzen tatsächlich von Amors Pfeil getroffen wurden.
Die Liebe der beiden Starmaniacs wird aber von Beginn an auf eine harte Probe gestellt. Wie groß ist die Eifersucht zwischen den beiden?

Beim Thema Groupies und Eifersucht beginnen Lukas und Christina sich gegenseitig anzusticheln. Der 22-Jährige etwa erklärt, er habe natürlich vor mit Christl zusammenzubleiben, aber passieren könne immer was. "Die Christl ist so viel unterwegs und trifft viele hübsche Männer...", beschreibt er seine Ängste. "Und du nicht?!", entgegnet ihm seine Herzensdame.

Dabei muss sich Lukas eigentlich auch gar keine Sorgen machen. Immerhin hat er Christinas Eltern bereits kennengelernt. Und das gestattet diese auch nicht jedem X-Beliebigen.

  

Aber wie reagieren die beiden Starmaniacs, wenn hysterische Fans den anderen angrapschen oder abbusseln? Christina erklärt trocken, sie könne damit umgehen, da es im Moment einfach zum Job gehört. "Ich vertrau ihm einfach", ist sie sich der Treue von Lukas sicher. Und dieser meint locker: "Wir wissen ja, dass wir uns lieb haben!"

Als Konkurrenten betrachten sie sich außerdem auch nicht. Dass Christl populärer und beliebter ist, stört Lukas keineswegs. Er möchte ohnehin einen anderen Karriereweg einschlagen. Dennoch wird er seinem Liebling mit Rat und Tat zur Seite stehen und Christina wo immer es geht unterstützen.

Lukas bereitet sich auf seine erste Musical-Rolle vor und frequentiert tagsüber das Konservatorium. Christl wiederum verbringt die meiste Zeit im Tonstudio,
um ihr Album fertigzustellen.

Hinzu kommt noch die tägliche Star-Routine mit Autogrammstunden und Promo-Auftritten. Bislang konnten sie noch keinen Frühlingstag gemeinsam verbringen.

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Starmania der Liebe

Es ist die Liebesgeschichte des Jahres: Die Herzen von den Starmaniacs Christl und Lukas haben sich gefunden! Dass die beiden zusammenkommen würden, war vor wenigen Monaten alles andere als klar. Zu Beginn der Starmania-Finalshows war Christina alles andere als begeistert von Lukas und der Musicalsänger hatte sich geschworen, niemals etwas mit einer Kollegin anzufangen.

Christina erinnert sich: "Ich hatte echt Vorurteile, weil Lukas so gut ausschaut. Und Leute, die in der früh aufstehen und als Erstes in den Spiegel schauen und sich selbst bewundern, kann ich nict ausstehen!"



Aber auch bei Lukas waren anfangs keine Liebesgefühle im Spiel: "Ich wollte mir nie etwas mit einer Kollegin anfangen. Wenn man so eng zusammenarbeitet, kann das der Beziehung sehr schaden."

Wirklich gefunkt hat es zwischen den beiden Nachwuchssängern auf der Starmania-Tour. Doch überstürzt wurde nichts: "Das ist langsam passiert. Irgendwann hab ich einfach gewusst, dass sie mehr als nur irgendein Mädel ist", schildert Lukas seine Gefühlswelt.

 

Schließlich wagte er nach dem Konzert in Innsbruck den Schritt und gestand Christina seine Liebe. Hätte sich der smarte 22-jährige nicht dazu durchgerungen, gäbe es angesichts der schüchternen Art der Altenbergerin wohl kein neues Traumpaar.

Dass es zwischen ihr und Lukas gefunkt hat, überrascht Christl manchmal selbst: "Lukas ist ganz anders als meine bisherigen Freunde. Lukas hat selbst mal gesagt, er sei zu 50% eine Frau, und was seine Einfühlsamkeit betrifft, hat er da schon Recht."



Dass er trotzdem Christls Idealvorstellungen von einem Mann ("Ich brauche einen Typ mit dem gewissen Arschlochfaktor!") entspricht, liegt an Lukas hartem Kern hinter der weichen Schale.

Lukas widerum schätzt an Christina ihre offene, geradlinige Art. Der Starmania-Schönling voller Begeisterung: "Obwohl sich ihr Leben total verändert hat, ist Christl völlig normal und natürlich geblieben."

Das einzige Problem, das die beiden Turteltauben gegenwärtig haben, ist der Terminstress, den Starmania verursacht. Da bleibt wenig Zeit füreinander. Die Romantik wird zumeist auf die späten Abendstunden verlegt, die entweder in Lukas' Wohnung oder Christinas Hotel verbracht werden.

Zwar hat auch Christina mittlerweile genug vom Hotelleben, aber von Zusammenziehen will das Starmania-Liebespaar noch nichts wissen. "Ich brauche einfach meine eigenen vier Wände. Wo ich, wann immer es mir passt, die Tür zumachen kann und meine Ruhe habe." Auch an eine Verlobung oder gemeinsame Kinder denkt Christl nicht: "Dafür fühl ich mich noch viel zu jung."

(c) Tv-Media


Christl und Lukas sind ein Paar!

 

Ein Bild sagt oft mehr als tausend Worte. Wir sehen Vertrautheit, Geborgenheit, Zärtlichlichkeit, Liebe!

Und es hat "Zooom" gemacht...! Zwischen zwei Starmaniacs hat es gefunkt, und das erst jetzt - lange nach dem Ende der TV-Show.

Dafür sind Christina Stürmer und Lukas Permanschlager um so heftiger ineinander verliebt. Starmania-Experte Peter L. Eppinger war mit den zwölf Newcomern auf Tour und weiß Bescheid: "Da ist es zumindest ernst geworden zwischen den beiden - jetzt haben sie ihr Probemonat hinter sich und trauen sich nun via Ö3 an die Öffentlichkeit." Christl und Lukas sind tatsächlich ein Paar.

Wie alles anfing ...

Begonnen hat alles "ganz klassisch": Die beiden konnten einander anfangs überhaupt nicht leiden. Bis sie sich im Laufe der Zeit immer besser kennen - und lieben - gelernt haben. Vor allem gegen Ende der TV-Show haben Christl und Lukas hinter den Kulissen viel miteinander geblödelt und sind immer zärtlicher miteinander umgegangen.

Am 29. März war es dann endlich so weit: Lukas und Christl haben einander zum ersten Mal geküsst. "Die Starmania-Tour hatte gerade in Innsbruck Station gemacht und nach dem Konzert waren die beiden plötzlich verschwunden", erinnert sich Peter L. Eppinger.

Nachhören "Das Starmania Paar"
Ö3 Reporter und Starmania-Experte Peter L. Eppinger hat das Aufkeimen der Starmania-Liebe beobachtet.

 

Audio-Software fehlt?
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Bericht (c) oe3.orf.at, Bilder (c) NEWS/Ferrigatto

Ein Tag mit Christl

Seit 24. März gibt es Christl's erste Single zu kaufen. Der Titel "Ich lebe" ist, wie die Oberösterreicherin selbst behauptet, für sie Programm. WOMAN begleitete die 20-jährige Nachwuchssängerin einen Tag lang auf der Starmania-Tour und schaute der ehemaligen Buchhändlerin bei ihrem neuen Leben über die Schulter. Um 9 Uhr ging's los...mit dem Zähneputzen...

Frühstück

Bei Kaffee, Orangensaft und Wurstsemmel im Hotelrestaurant wird gleich einmal mit den liebsten Kollegen Boris und Niddl geplaudert.

Unterwegs

Um 11.30 Uhr heißt es dann: Ab in den Tourbus! Die nächste Konzertstation Graz wartet schon.

Rückzug

Bevor der ganze Konzert-Trubel so richtig losgeht, wird die Zeit genützt um noch ein wenig für sich zu sein. Eine Möglichkeit um mit Freunden und Familie zu telefonieren.

Autogrammstunde

Natürlich wollen die Fans ihre Idole auch einmal aus der Nähe sehen und sich eine der begehrten Autogrammkarten sichern. Da heißt's dann zwei Stunden lang lächeln.

Soundcheck

Der Irak-Krieg macht auch vor der Starmania-Welt nicht Halt. Die zwölf Sänger zeigen sich betroffen und studieren bei den Proben "Give Peace a Chance" ein.

Zur Maske, bitte

Spass ist auf der Starmania-Tour dennoch immer und überall dabei. So lässt sich Christl auch von Niddl verschönern.

 Styling

Abwechslung und Vielfalt ist gefragt: Bei der Show gibt's über fünf Kostümwechsel!

Platin

Christl und Michi dürfen sich am Ende des Abends über vielfach verkaufte CDs freuen und die Platin-Trophäen den Fans präsentieren.

Finale

In der ausverkauften Grazer Stadthalle steigt das große Konzert: Drei Stunden gaben Christl & Co alles. 9.000 Fans schreien "Zugabe!".

Bsss...

Um 0.30 Uhr geht's dann endlich in die Federn. Denn morgen warten wieder zahlreiche Fans auf den Auftritt und die Stimme von Christina. Gute Nacht!

Einladung für Christina

Die Plattenläden in Österreich sind ohne Zweifel belebt! Seit 24. März gibt es Christls erste Single zu kaufen und schon sind die Verkauszahlen auf Platin-Niveau. Aber nicht nur die heimischen Musikgeschäfte dürfen sich über gesteigertes Interesse freuen, auch Christina selbst kann sich nicht über mangelnde Aufmerksamkeit beklagen. Die 20-Jährige hat eine Einladung der deutschen Rockband "Sportfreunde Stiller" vorliegen.

"Wir fanden sie klasse!"
Schon nach dem Starmania-Finale meldeten sich die Münchener Musiker beim "rennbahn eXpress" und verkündeten ihre Begeisterung über Christinas Auftritt. Neben der Performance imponierte den Sportfreunden vor allem der Mut von Christina, in der entscheidenden Phase der Casting-Show ihr persönlichen Lieblingssong zu interpretieren. "Wir fanden sie echt klasse! Wer so mutig und cool ist, gegen all die Klassiker sein aktuelles Lieblingslied zu interpretieren, der wird auch Karriere machen", ist sich Sportfreunde-Sänger Peter sicher.

Christl, die mittlerweile nicht mehr im Hotel sondern bei Niddl im Haus wohnt, könnte tatsächlich schon bald gemeinsam mit ihren großen Idolen auf der Bühne stehen. Erstens ist die Einladung der Sportfreunde nach München fix und zweitens treten die deutschen Rocker am 13. Juni beim Nuke-Festival in Zwentendorf auf. "I glaub dann tät i komplett ausflippn", verweist die Oberösterreicherin auf ihre zu erwartenden Reaktion im Falle eines Auftritts.

Christina auf Platz 2!

Von der grauen Maus zum heißen Feger! So kann die Wandlung von Christl seit dem ersten Casting bis zum Finale umschrieben werden. Letztlich hat es aber doch nur für Platz zwei gereicht, obwohl sie viele schon als Siegerin gesehen haben.

Ihre SONGS im Finale: "Fire" von den Pointer Sisters, "Hot Stuff" von Donna Summer und "Das Kompliment" von Sportfreunde Stiller.

Falsche Songwahl?

Dass sie auf ein relativ unbekanntes Lied gesetzt und damit möglicherweise den Sieg verspielt hat, bereue sie nicht, beteuerte die Oberösterreicherin. "Das ist die Musik, die ich später machen möchte." Unglücklich mit dem zweiten Rang sei sie nicht, "aber es tut schon ein bisschen weh." Trost kam von Bogdan Roscic, Chef von Universal Music Österreich. "Wir unterstützen sie sehr. Schauen wir, was d'raus wird."

Nie mehr Buchhandel

Die Worte von Bogdan Roscic wird Christl gerne vernommen haben. Denn eines steht für die Altenbergerin fest: Sie möchte nie mehr ihren alten Job als Buchhändlerin ausüben. Und da kommt der unerwartete Trip nach Kalifornien ganz richtig. So wird auch Christina genau wie Michi und Boris ihre Chance erhalten.

Christl's Höhen und Tiefen bei Starmania

TV-MEDIA schilderte im Starmania-Sonderheft alle Details zur harten Kritik der Jury-Mitglieder an Christina's Styling, dem anschließenden Sprung auf Platz 1 der Beliebtheitsskala und letztlich dem Verlust ihrer Favoritenrolle.

Top mit neuem Outfit

Das vernichtende Urteil von Ö3-Redakteurin Marion Benda, Christina sehe nicht wie ein Popstar aus, und der Hinweis von Markus Spiegel, sie würde nur von ihrer Stimme leben, verdaute die Oberösterreicherin nur schwer. Dank fachmännischer Beratung wurde sie jedoch zu einer schillernden Kandidatin und lag in der Gunst der Zuschauer bald ganz vorne.

Falsch verstanden

Als der Altenbergerin der ganze Starmania-Stress über den Kopf zu wachsen schien, ließ sie einen Satz los, der Produzenten und Fangemeinde schockte. Christl meinte, dass sie kein Superstar werden wolle. Prompt verlor sie die Spitzenreiter-Rolle an Michael. Von diesem Zeitpunkt an rechnet Christina ständig mit ihrem Rauswurf und ärgert sich über die verzerrte Darstellung ihrer Aussage: "Der ORF hat den Beitrag so zusammengeschnitten, dass der Zusammenhang verloren ging!"

"Müssen in Österreich Fuß fassen"

Im Prinzip wollte die gelernte Buchhändlerin nur darauf hinweisen, dass es für den Starmania-Sieger kaum möglich sei, international Karriere zu machen. "Wir müssen schauen, dass wir in Österreich Fuß fassen und dann vielleicht in Deutschland durchstarten", konkretisiert die Rockröhre ihre Perspektiven.

(c) NEWS

 

(c) Rundschau

Die Christl-Stories von starmania.orf.at

Christina: Vielseitigkeit ist ihr Motto

'Musik ist mir wahnsinnig wichtig'
Die 20-jährige Kandidatin aus Altenberg in Oberösterreich sieht Robbie Williams als ihr Vorbild,

weil er alle Richtungen drauf hat. Gesanglich zählt sie auch Janis Joplin und Melissa Etheridge

zu ihren Idolen. Wenn's ums Zuhören geht, tendiert Christina aber mehr in die härtere Richtung:

Die Crossover-Rocker Linkin Park zählen dabei zu ihren Favoriten.

 

Christina beweist ihre Vielseitigkeit. (ORF.at)

 

Voll das Leben

"Meine Arbeitskollegen haben mich überredet, beim Casting mitzumachen", erklärt die Buchhändlerin mit

dem Sportschuhtick, die nebenbei die Matura nachholt. In ihrer Freizeit geht sie gerne

Snowboardfahren oder Schwimmen, wenn sie nicht gerade ihre jüngere Schwester Magdalena hütet

oder sich mit Freunden trifft. Auch Essen zählt zu ihren Lieblingsbeschäftigungen - von ihrer Leibspeise

Schweinsbraten kann sie Unmengen verdrücken, glücklicherweise ohne zuzunehmen!

 

Der Weg ist das Ziel
"Ich weiß schon sehr lange, was ich will, und arbeite darauf hin", lautet Christinas Lebensmotto.

Vor allem ihre raue Stimme, mit der sie in der ersten Castingrunde schnell überzeugen konnte, empfindet

sie als außergewöhnlich. Trotz kleiner Tanzprobleme in der zweiten Runde kam Christina weiter:

"Ich habe von der Jury gleich erfahren, dass ich unter den Top 48 bin, und mich riesig gefreut!"

 

Christina: 'Bin keine Britney'

 

Freudentränen und Brummschädel
So kennt man die toughe Christina gar nicht: Den Tränen der Rührung nahe schaut sich die Siegerin der

gestrigen Sendung die Einträge auf ihrer Homepage an. "Ich bin überwältigt, wie lieb die Leute sind.

" Bis in die frühen Morgenstunden habe sie gestern mit Freunden gefeiert, dementsprechend brumme ihr

Kopf heute. "Mein Hals spielt auch nicht mehr mit", klagt die Raucherin.

 

Privatsphäre wird groß geschrieben
Der Sieg sei natürlich toll gewesen, doch das ganze Drumherum habe viele Nerven gekostet.

Zeitungs- und Radiointerviews ohne Ende, das müsse man erst mal verkraften. Beim Ausgehen nach der

Sendung sei sie schon von dem einen oder anderen erkannt worden. "Die waren aber alle ganz herzig.

So lange sie nicht aufdringlich sind, ist's okay." Privatsphäre wird bei Christina groß geschrieben:

"Ich würde meine Familie oder Freunde niemals links liegen lassen!" Sie könne sich allerdings auch nicht

vorstellen, dass sich ihr Leben durch Starmania wahnsinnig verändern wird: "Schließlich bin ich ja keine

Britney Spears."

 

Popstar oder Kindergärtnerin?
Christina bleibt realistisch: "Ich freue mich, wenn ich weiterkomme, aber ich werde mich nicht

hineinsteigern. Die Welt geht nicht unter, wenn aus Starmania nix wird." Da gäbe es genügend andere

Dinge, die sich die 20-jährige Oberösterreicherin für ihr Leben vorstellen könnte. Wenn aus der

Popstar-Karriere nichts wird, möchte Christina Kindergärtnerin werden. "Es ist einfach wichtig, dass man

Spaß an seinem Beruf hat." Viel Spaß wird Christina sicher bei den Vorbereitungen zur nächsten Runde

haben: "Ich freue mich schon auf das Training!"

Christina im Interview: 'Der Spaß ist das Wichtigste'

'War von meinem Auftritt geschockt'
"Also ich hätte sie allesamt so gerne in die Starmania-Familie aufgenommen", seufzt Christina über das

Ausscheiden der letzten sechs Kandidaten. "Die waren durch die Bank so herzig." Mit Beate, Boris und

Andi habe sie auch gleich enge Kontakte geknüpft. Christina wäre die Entscheidung, wer weiterkommt,

extrem schwer gefallen. "Ich fand, dass sie wirklich toll waren. Im TV-Studio klingt es auch, als ob alle

perfekt die Töne treffen. Ich war von meinem Auftritt auf Video richtig geschockt," grinst sie.

 

Christina nimmt alles ganz locker. (ORF.at)

 

Kritik am Promi-Panel
Am "Promi-Panel" würde Christina einiges ändern. "Ich hätt' immer die gleichen Prominenten eingeladen.

In meiner Sendung bekam keiner zehn Punkte, bei der dritten Show waren alle wieder so extrem nett",

meint sie. Vor allem Karin tat Christina diesmal leid: "Ich finde, sie hat eine tolle Stimme, ist zuckersüß

und brachte den Song wirklich gut. Dieser Warner-Typ gibt ihr dann völlig unbegründet nur vier Punkte.

" Nur das Alter als Grund anzugeben, sei viel zu wenig, findet die Oberösterreicherin. "Ich finde Kritik

sehr gut, aber nur, wenn sie auch konstruktiv ist. Man will sich das ja zu Herzen nehmen."

 

Nächtlicher Streifzug bis zum Morgengrauen
Am Montag nach der Sendung begann eine wilde Partynacht. Erst um 6.20 Uhr kam Christina im Hotel

an. "Karin, Boris, Andi und Beate gingen auch mit mir heim", grinst sie. Gestartet wurde, nach der

ORF-Party am Küniglberg, im "U4", das Christina etwas enttäuschte. "Ich dachte mir, das ist eine

Riesen-Disco. Wollte mal hin, wenn ich schon in Wien bin. Aber sowas haben wir ja eh in Linz auch",

lacht sie. Nach der "Riesen-Disco" war aber noch lange nicht Schluss. Ein Bekannter, Besitzer einer Bar,

sperrte extra für die Starmaniacs sein Lokal noch einmal auf. Ramona und Michele waren bei diesem

nächtlichen Streifzug auch mit von der Partie. "Sind superlieb, die beiden."

 

Der Spaß an der Sache ist das Wichtigste
Über Michele wurde im Vorfeld im Internet sehr viel gelästert, weiß Christina: "Meine Mutter hat mir

davon erzählt, da macht man sich halt ein Bild. Aber als ich sie dann persönlich traf, dachte ich mir:

'Die ist ja ganz anders, total nett'". "Wir sind alle Konkurrenten, der Beste soll gewinnen", diesen Satz

kann Christina nicht mehr hören. "Ich finde, es ist doch toll, neue Freunde kennen zu lernen und Spaß

an der Sache zu haben, oder?" Mit Elisa könne sie zum Beispiel über alles reden, außer über Starmania.

"Mir scheint, sie hat überhaupt keinen Spaß an der Sache, sie redet nur davon, dass ja 'alle

Konkurrenten' sind." Christina: "Wenn jemand höher singen kann als ich, wie Elisa sagte, denk ich mir

halt: 'Mein Gott, ich komm dafür tiefer runter'". Die Welt ginge nicht unter, wenn sie es nicht schaffen

sollte, meint die Oberösterreicherin.

 

Christina bei ihrem Auftritt. (ORF.at)

 

Viele Rocksongs haben 'einen Bart'
Sehr gespannt ist Christina auf ihren Song für die nächste Runde. "Ich hoffe, ich kann wieder was

Wildes singen. Balladen pack' ich einfach nicht, das passt nicht zu mir. Wenn ich 'I will always love You'

singen müsste, würd' ich glauben, ich bin im falschen Film", grinst Christina. Jeder hat, zum Glück, seine

Stärken und seine Schwächen. "Beate hat den Song wahnsinnig gut interpretiert, sie könnte aber

wahrscheinlich nichts Hartes, Rockiges singen." Christina: "Es gibt soviele Rocksongs, die schon einen

ellenlangen Bart haben. 'Summer of 69' wär mir zu wenig aktuell." Dann muss "Christl" aber Schluss

machen: "Muss jetzt leider wieder arbeiten, freu mich aufs nächste Mal."

 

Christina im Weihnachtsstress: Noch keine Geschenke

 

Hast Du schon Geschenke besorgt?
Die Geschenke für ihre Eltern hat Christina "schon vor einem Monat besorgt". Jetzt ist die Zeit leider zu

knapp geworden. Der Vorsatz, in Wien für die Familie shoppen zu gehen, war nicht von Erfolg gekrönt.

Die Oberösterreicherin war mit den Finalkollegen Boris und Putzi in der Mariahilfer Straße. "Aber wir sind

dauernd erkannt worden und mussten Autogramme geben." Die Starmaniacs haben schon richtige

Starpflichten, Geschenke müssen warten.

 

Wie verbringst Du den Weihnachtsabend?
"Am 23.12. fahre ich heim und werde zu meinem Freund düsen", Christina freut sich schon sehr auf das

Wiedersehen. Den Weihnachtsabend verbringt die stimmgewaltige Finalistin aber mit Mama, Papa und der

kleinen Schwester zu Hause. Zuerst gibt es ein schmackhaftes Weihnachtsessen, dann wird die

Bescherung unter dem Baum gefeiert und schlussendlich werden noch die Tanten besucht, erzählt

Christina.

 

Christina möchte ihren Freund besuchen. (ORF.at)

 

Gibt's bei Dir einen Christbaum?
Beim Christbaumschmuck gibt es nicht viele Varationen - altbewährt ist das Motto. "Er ist riesig, stößt

an die Decke und ist immer gleich geschmückt", erzählt die 20-Jährige. Früher gab's auf dem

Stürmer-Christbaum nichts Süßes, "da bin ich schon immer sehr traurig gewesen", meint Christl.

Ästhetik und Symmetrie ist vor allem am Heiligen Abend sehr wichtig, meint Christinas Papa. Er schaue

immer darauf, "dass alle Astln richtig stehen".

 

Was ist Dein traditionelles Weihnachtsessen?
Tradition pur am Festtagstisch: Frankfurter Würsteln gibt es bei Christina daheim. "Manchmal aber

auch Fondue, oder Steinplattengrill." Der Weihnachtsabend kann auch mal stressig werden, "vor allem

das Essen", erzählt Christina. Zu spät dürfe der Abend wegen der kleinen Schwester nicht werden,

aber der Tanten-Besuch ist genauso ein wichtiger Fixpunkt. "Das muss halt alles untergebracht werden"

, grinst Christl.

 

Würschtl als Festmahl. (ORF.at)

 

Singst Du gerne Weihnachtslieder?
"Dadurch, dass mein Papa einen Chor leitet", so Christina, "wird eigentlich immer gesungen, vor allem

zu Weihnachten". Schon allein deshalb, um Weihnachten für die neunjährige Schwester etwas

"aufzubauschen". Die glaube zwar nicht mehr an das Christkind, aber die Stimmung ist natürlich

dennoch sehr weihnachtlich

 

Christina: Kein 'halbnackertes Powackeln'

 

Erstes Casting nur zum Spaß
"Ich hab nicht damit gerechnet, dass sich Starmania zu so einem großen Trara entwickelt."

Christina ist immer noch überwältigt von dem enormen Feedback, das die Sendung in den letzten

Wochen bewirkt hat. Vor dem ersten Casting habe sie sich über so was gar keine Gedanken gemacht.

Schon öfter hat die Oberösterreicherin betont, dass sie überhaupt nur zum Spaß mitgemacht habe.

"Und nach dem Tod meiner Oma vor dem zweiten Casting ist mir die Lust sowieso vergangen."

Auf Drängen ihrer Eltern habe sie aber doch weitergemacht, und der Rest ist Geschichte.

 

Christina auf der Bühne. (ORF)

 

Bescheidenheit ist eine Zier
"Die meisten Leute mögen meine Natürlichkeit", sagt Christina und gibt zu, dass das alles ein großes

Mysterium für sie sei. "Die Elisa ist total fesch und kann super singen. Warum sitz ich jetzt noch hier

und sie ist weg?" Ja, ja - Bescheidenheit ist eine Zier, doch Christina weiß auch genau, was sie will.

"Ich werde sicher kein Popstar-Pupperl a la Britney. Davon gibt es schon genug." Das "halbnackerte

Powackeln" sei nicht ihre Sache, sie werde sicher in Richtung Rock gehen.

 

Christina hat leicht lachen. (ORF)

 

Silvester mit Starmaniacs
Den Rummel, der um ihre Person gemacht wird, nimmt Christina mit Gelassenheit: "Viele Leute können

gut singen. Ich bin nix Besonderes." Schwieriger sei es, die zwei Welten, die es in ihrem Leben

momentan gibt, unter einen Hut zu bringen. "Wenn meine Freunde mich bei den Aftershow-Parties

besuchen, muss ich schauen, dass ich niemanden vernachlässige." Silvester feiere sie mit den

Starmaniacs, weil sie ja am nächsten Morgen bei den Proben antanzen müsse. Na dann, Prosit!

 

Boris zu Christina: 'Zwei Meter abgehoben'

 

Abheben? Christina ist nicht gefährdet
Mit beiden Beinen fest am Boden - so sieht Christina sich selbst. Von Abheben kann da gar keine Rede

sein. "Ich bin nicht der Typ dafür, ich steigere mich da nicht so rein", meint Christina über sich selbst.

Hast sie sich durch Starmania verändert? "Also ich selbst merke gar nichts. Ich versuche, meine

Freunde nicht zu vernachlässigen, was oft schwierig ist. Aber ich bleibe ich," ist sich Christina sicher.

 

Christina ist zum ersten Mal nervös. (ORF.at)

 

'Vier Stunden warst Du über uns'
Doch selbst könne man so etwas sehr schwer einschätzen, gibt Christl auch zu. Kumpel Boris hat

etwas ganz anderes beobachtet. Er und Putzi warnten Christina nach der zweiten Finalsendung.

"Etwa vier Stunden warst Du schon zwei Meter über uns, komm' wieder auf den Boden", sagten die

beiden zu ihrer Kollegin direkt und gerade heraus. Christina ist den Freunden dankbar. "Jeder braucht

solche Leute, damit man den Bezug nicht verliert." Auf einmal ist alles anders. "Kameras, Interviews,

die Leute interessieren sich auf einmal so für Dich", sieht Christina den Tatsachen ins Auge. "Nach

Starmania wird dieser Hype schnell wieder vorbei sein, ich werde mich deshalb gar nicht erst daran

gewöhnen", möchte sie es zumindest versuchen.

 

Christina war nie eine graue Maus
"Viele von der Crew behaupten, dass ich mich von der grauen Maus zu einer Persönlichkeit entwickelt

hätte", erzählt Christina. Dies könne sie aber nicht bestätigen. "Ich war nie eine graue Maus, aber ich

falle nicht mit der Tür ins Haus. Wenn ich in eine neue Gruppe komme, sage ich nicht 'Tadaaaa' und

hüpf' in die Mitte. Ich warte ab", so Christl. Jetzt fühlt sie sich in der Gruppe pudelwohl, "da wird man

halt zugänglicher für alle".

 

Zum ersten Mal nervös auf der Bühne
"Ich hab' bei Starmania gelernt, nervös zu sein", grinst Christina. Bei früheren Auftritten sei sie nie

nervös gewesen. "Als ich auf die große Bühne kam, hat's mich herg'rissen. Vor allem letzte Woche

hatte ich vor dem deutschen Song Angst", erzählt sie. Vor tausenden Menschen im Studio und vor den

Fernsehschirmen aufzutreten ist für alle Starmaniacs eine völlig neue Erfahrung. "Aber es ist eigentlich

ein super Gefühl", meint Christina.

 

Christina: 'Ich war ein sehr böses Kind'

 

'Meine Freundinnen haben alles gedurft'
An ihren Freundinnen habe sich Christina immer Leid gesehen. "Mit 15, 16 Jahren haben die schon alles

gedurft, ich habe immer nachfragen müssen." Damit sie trotzdem bei den "Mädels-Abenden" dabei sein

konnte, ist die Altenbergerin schon mal "ausgestiegen". In der Nacht sei sie aus dem Fenster gekraxelt,

um auf ein "Privatfestl" zu gehen.

 

Christina, als sie noch 'brav' war. (Christina Stürmer)

 

Üben am stillen Örtchen
Ihrem Kindertraum vom Leben als Star ist Christina durch Starmania schon ein gutes Stück

nähergekommen. "Als Kind wollte ich Rockstar werden", erzählt die Sängerin aus früheren Tagen.

Gesungen habe sie bei jeder Gelegenheit. "Ich habe immer am Klo gesungen, die Tür musste offen

bleiben", erinnert sie sich lachend. Das stille Örtchen sei auch heute noch ein beliebter Übungsort für

die Stimmbänder.

 

Traumberuf: 'Musik muss dabei sein'
Den Traum vom Singen auf der Bühne hat sich die 20-Jährige mit ihrer Band "Scotty" schon erfüllt.

Durch Starmania kennt sie jetzt ganz Österreich. "Ich habe mitgemacht, um zu zeigen, was ich kann",

so Christinas Motivation. Beruflich sichert sich die Oberösterreicherin durch eine Lehre ab. Daneben

macht die Buchhändlerin die Matura nach, dieses Vorhanben muss sie "leider im Moment hinten

anstellen". "Mein Ziel ist es, nach der Matura ein Kindergarten-College zu machen." Mit Kindern und

Musik zu arbeiten, sei Christinas Traum.

 

Christina kann nicht 'auf Pupperl machen'

 

'Ich bin kein Rock-Typ'
"Ein wenig mehr 'aufbrezeln' würde - für die Show wohlgemerkt - nicht schaden", kritisierte User

caspar25 am 5. Jänner 2003 im Haupt-Forum auf starmania.ORF.at, "eine schwarze Hose und ein

ähnlich schwarzes Leibchen hab eh schon jeder 2. 'Zeck' in Österreich an. Nichts desto Trotz:

Christl singt gut." Tatsächlich trägt Christina Stürmer am liebsten Hüft-Hosen, kombiniert mit

ärmellosen Shirts. Ein Rock-Typ sei sie nicht. "Auch auf Bällen trag' ich keine Kleider, sondern einen

Hosenanzug." Auch Stöckelschuhe sind nicht Christinas Ding. Für einen Ball - oder die Starmania-Bühne

- mache sie da aber schon mal eine Ausnahme.

 

Christl auf der Bühne. (ORF.at)

 

'Auf Pupperl machen' liegt Christl nicht
"Das Bühnen-Outfit soll meinen Stil zur Geltung bringen", erklärt die Sängerin. "Es hat für mich keinen

Sinn, auf Pupperl zu machen." Auch bei Auftritten mit ihrer Band "Scotty" sehen die Fans Christl stets

in Jeans und T-Shirt. Als Alternative kommen für die Finalistin auch Hemden in Frage. "Warum sollten

die nur die Burschen tragen", findet sie.

 

Christina wird geschminkt. (ORF.at)

 

'Ich schminke mich ungern'
Gegen Röcke und Kleider hat Christina an sich nichts einzuwenden. "An mir selber gefällt's mir nicht",

sagt sie aber. Wichtig sei doch vor allem, dass sie sich wohl fühle. Dass Christina vor der Kamera gut

ankommt, konnte sie bei nun schon bei Foto-Shootings für zwei Zeitschriften unter Beweis stellen.

Dann lässt die "Lippenstift-Hasserin" auch die Prozedur des Schminkens über sich ergehen. "Selber

schminke ich mich ungern." Christls Freundeskreis stehe überhaupt nicht auf Make-up. Speziell an ihre

Lippen lässt die 20-Jährige maximal Lippgloss und schnauft: "Ja keinen Lippenstift."

 

Christina: 'Ich bin nicht mürrisch'

 

Christina hält sich im Hintergrund
Keine Frage: Die Starmania-Kandidaten polarisieren. Andreas, Niddl und Co. sorgen für erregte Pro-

und Contra-Diskussionen in den Foren. Christinas Fans stechen da mit vornehmer Zurückhaltung

heraus und sind voller Lob für die Rockröhre. Manche Community-Mitglieder haben ihre eigene Theorie,

warum das so ist. "is eigentlich scho mal wem von euch aufgfallen, dass die christl stark zurückhaltend

is?" meint etwa user originell, und astralleib fügt hinzu: "Im Gegensatz zu manch anderen (z.B. Niddl)

hält sich Christina sehr im Hintergrund, und wer nichts sagt kann auch nichts falsches sagen."

 

'Hab' nix sagen können'
"Na guat, beim Putzi hab' i nix sagen können", meint die Oberösterreicherin in Anspielung auf die

Diskussion ums Friendship-Ticket. Dass die Entscheidung ausgerechnet zwischen den zwei Kumpels

Boris und Thomas fallen musste, sei eine Extremsituation für sie gewesen. "Aber bei der Elisa hab' ich

schon was gesagt."

 

'Ich bin sicher kein Mitläufer'
Zurückhaltung in Gruppendiskussionen sei Teil ihrer Persönlichkeit, gibt Christina aber zu. "Ich horch'

mir vorher im Prinzip alle anderen Meinungen an, bevor ich meinen Senf dazugebe. Ich bin immer die,

die sich a wengal zurückhält, aber ich hab' klar meine eigene Meinung und bin sicher kein Mitläufer."

 

'I hab' ned so a aufregendes Leben'
Dazu komme, dass sie sich nicht auf Teufel komm raus vor die Kamera drängen wolle. "Wenn's mi ned

filmen, kann i a nix machen." Möchte Christina in der Öffentlichkeit nicht allzuviel von sich preisgeben?

"I hab' ned so a aufregendes Leben. Die Leut' wissen mittlerweile, wie ich als Kind war, was ich vorher

gemacht habe und wie ich bei Starmania bin. - Was wollen's denn sonst noch wissen?"

 

Christl: 'Bin schon fröhlich.' (ORF)

 

'Ich bin nicht mürrisch'
"Ich bin an und für sich schon fröhlich", meint die Sängerin. Dass ihre Zurückhaltung als schlechte

Laune ausgelegt werden könnte, glaubt sie nicht. "Wenn ich griesgrämig sein würde, dann hätte mir

das in der Gruppe schon wer gesagt", vertraut sie auf das Feedback der anderen Starmaniacs - und

meint mit fröhlichem Grinsen: "Ich bin nicht mürrisch, wer immer das sagt - das ist eine Lüge!"

 

Wichtig für Christl: 'Was heißt burschikos?'

 

Hänseleien aus der Schulzeit
Das Wort "burschikos" trifft Christl mehr als erwartet. Schon während der Schulzeit litt Christina unter

ständigen Hänseleien, weil ihr die weiblichen Rundungen immer schon fehlten. Ihre Freundin habe sie

gerne auf die Schaufel genommen. "Sie hat sehr viel Busen gehabt und gemeint, sie kriege jetzt alle

Burschen ab." Durch solche Kommentare reagiere sie sensibler als andere auf die Bezeichnung "burschikos".

 

'Hart wie ein Mann'
Christl selbst findet sich nicht burschikos. "Ich lass' ned gleich jeden zuwa", sieht sie ihre eher

männliche Eigenschaft. "Ich bin nicht gleich mit jedem gut Freund, sondern schau' mir alles vorher an.

" Innerlich sei sie sehr sensibel. "Ich bin eben ein weicher Kern in einer rauen Schale." Durch die

nervliche Anspannung bei Starmania komme ihre weiche Seite immer mehr zum Vorschein. Da können

schon mal Tränen fließen. "In letzter Zeit werde ich immer sensibler, normalerweise weine ich nicht so

schnell", erzählt Christina.

 

Christina beim Styling. (ORF.at)

 

Problemzonen bei Christl
Mit ihrer Figur ist Christina an sich sehr zufrieden. Kritisch sieht sie ihre Beine und die Oberweite.

"Ich hab' O-Beine und wenig Busen." Eine Vergrößerung durch den Schönheits-Chirurgen fällt für Christl

derzeit flach. "Wenn ich das Geld hätte, würde ich mir das aber schon überlegen." Kollegin Vera sieht

das ganz anders. "Ich finde, sie hat die perfekte Figur, besonders ihren flachen Bauch finde ich super."

Burschikos finde sie Christl nicht. "Man darf Lässigkeit da nicht mit Männlichkeit verwechseln." Vera

findet Christl einfach cool. "Sie ist einfach locker im G'sicht."

 

Boris findet's lustig
Auch Boris hat den Artikel gelesen. "Ab jetzt nenn' ich Dich nur noch Christino", scherzt der Kärntner.

Bei ihrem vierten Final-Song "Hot Stuff" tritt Christina in sehr burschikosem Outfit auf - im Hosenanzug

mit Krawatte. Angriff ist eben oft die beste Verteidigung.

 

Christl singt für Putzi

 

Christina vermisst Putzi
"Ich vermisse ihn, er war der, mit dem ich am meisten Blödsinn machen konnte", schwelgt Christl in

Erinnerungen an frühere Zeiten. "Ich vertrag' mich mit allen gut, aber mit Putzi hatte ich den besten

Draht." Christina vermisst den langhaarigen Sänger besonders. Er habe immer irgendeinen Schmäh

gemacht. "Jemand anderem ist es vielleicht auf die Nerven gegangen, mir wird sein 'Hallo, Servus' fehlen."

 

'Denke immer an den Putzi'
Mit Boris und Putzi habe Christl eine Menge Spaß gehabt. "Im Hotelzimmer haben wir ferngeschaut und

gequatscht", erzählt die 20-Jährige. Gegessen wurde dabei am liebsten Pizza. Da hatten die "drei

Musketiere" denselben Geschmack: "Dreimal Pizza Hawaii haben wir immer bestellt." Putzis Abwahl habe

ein Loch in diese Gruppe gerissen. "Jetzt sind wir nur noch zu Zweit, und irgendwann ist es nur noch

einer", realisiert Christl.

 

Christl und Putz im Duett. (ORF.at)

 

'Hot Stuff' für Putzi
Der Song von Donna Summer verbindet Putzi und Christl. "Wir haben immer an der selben Stelle

angefangen zu singen, nämlich bei 'Looking for Some Hot Stuff'. Beim Refrain eben", erinnert sich die

Rockerin. Diese Verbundenheit ließ Christl bei der Songwahl nicht zögern. Auch ihre Band "Scotty" habe

sich mit dem Gedanken gespielt, den Song aufzunehmen. Damals habe es nicht geklappt. Bei Starmania

kann Christl aber zeigen, was "heißer Stoff" ist.

 

Arabella spricht von 'Rockstar-Geburt'

 

'Die haben sich sicher verdruckt'
Erklären kann sich Christl das bislang höchste Publikums-Voting von 9,6 nicht. "Die haben sich sicher

verdruckt", versucht sie das Ergebnis zu verstehen. "Ich bin fassungslos, ich habe keine Ahnung wieso",

realisiert die Rockerin das gewaltige Ergebnis noch gar nicht. Für Finalrunde fünf prognostiziert Christina

allerdings einen Abstieg im Voting: "Nach 9,6 kann's nur noch fallen."

 

Arabella und Christl flippen weg. (ORF)

 

Beste Performance bei Starmania
Nur in den höchsten Tönen spricht Universal-Boss Bogdan Roscic von Christinas "Hot Stuff"-Interpretation.

"So cool war 'Hotstuff' seit 30 Jahren nicht. Für mich war's die beste Performance seit Starmania

angefangen hat." Von der tosenden Reaktion des Publikums ist auch Moderatorin Arabella Kiesbauer

überwältigt. Das sei eine typische Reaktion bei einem Rockkonzert, wo der Künstler auf der Bühne stehe,

die letzte Nummer singe und das Publikum unbedingt mehr wolle.

 

Boris fordert: 'Christl for President'
"9,6 wird nicht mehr getoppt. Christl for President", freut sich "Friendship-Ticket"-Empfänger Boris für

seine Kollegin. "Probier' mal einen Handstand, schau' ma mal, wie viel du kriegst", scherzt Lukas über

Christls Voting-Rekord. Sie selbst hatte kein gutes Gefühl bei ihrer Performance in der freitäglichen

Live-Show. "Für mich ist Beate der Überdrüber-Hammer, bei der Technikprobe war sie genial. Mit dem

Song "Hot Stuff" war ich nicht so zufrieden, ich hab' schon besser gesungen", ist Christl noch immer

überrascht über die hohe Wertung.

 

Christl: Spezialistin fürs Textvergessen

 

Den Starmania-Song merkt sie sich schon
Arabella verriet es in der vierten Finalsendung: Christina sei eine passionierte Textvergesserin.

Haben wir da was überhört oder macht es Christl einfach so geschickt? "Na, sich einen einzelnen Song

für Starmania zu merken geht schon noch", grinst sie. Mehr Probleme gäbe es da mit ihrer Rock-Coverband

"Scotty". "Unser Programm dauert drei bis vier Stunden, ich kann mir unmöglich die Texte zu sämtlichen

Songs merken", seufzt sie.

 

Notenständer bei der Jazzband
Ihre musikalische Laufbahn begann Christina in einer Jazzband. Die Bandmitglieder waren dieselben wie

bei "Scotty". "Wir hatten damals Notenständer, auch ich als Sängerin. Da war es kein Problem, ich

konnte die Texte ablesen", erinnert sich Christl. Als die Band dann auf härtere Töne umstieg, wurden

die Notenständer wieder verstaut. "Schaut ja auch irgendwie blöd aus, wenn man als Rockband vom

Blatt spielt", grinst die Oberösterreicherin.

 

Christina vergisst gerne den Text. (ORF.at)

 

'Ich bewundere meine Band grenzenlos'
"Auf einmal ist der Text weg und ich sing' einfach irgendwas", erzählt Christina leichthin. Wie enden

dann solche Auftritte? "Ach das merkt das Publikum meistens gar nicht. Bei 'Baby Love' von 'Mothers

Finest' haben wir einmal alle alles vergessen." Die Background-Sängerinnen hätten irgendwas gesungen,

der Schlagzeuger improvisiert, Christina überbrückte mit 'Yeah' und 'Lalala'. "Das war aber eine wirklich

coole Version", grinst sie. "Ich bewundere meine Musiker grenzenlos. Ich singe ganz was anderes und die

stellen sich komplett darauf ein, toll ist das", lobt Christina die Kollegen. Gibt's denn kein Geheimrezept?

"Bei unseren Konzerten schreib' ich mir einen Zettel mit den ersten zwei Zeilen der Texte, das geht dann

schon irgendwie."

 

Christina: Favoritin wider Willen

 

Emotionen am Freitag
"Toi, toi, toi. Du kommst ins Finale", prophezeit ein Fan, der Starmaniac Christina am Samstag bei einer

Tour durchs ORF-Zentrum erspäht. Doch nach der emotionsgeladenen "Friendship-Ticket"-Vergabe bei

der fünften Finalshow konnte die Kandidatin ihre Tränen kaum zurückhalten - erste Zweifel kamen auf:

"Ich habe überlegt, ob ich freiwillig geh'."

 

'Musikalisch g'freit's mi schon noch'
Und das, obwohl die Oberösterreicherin durchwegs hohe Publikumswertungen und lobende Kommentare

von Bogdan Roscic kassiert. Wird sie zur Favoritin wider Willen? "Musikalisch g'freit's mi schon noch, aber

i druck des seelisch nimmer durch, überhaupt wenn solche Leut draußen stehen wie am Freitag",

versucht sie ihre Stimmung zu erklären.

 

'Wenn ja, dann ja, wenn nein, dann nein'
"I bin ned abgeneigt wann i gwinn, aber i bin ned haaß drauf. Es is ned so, dass ich unbedingt gewinnen

will", gibt Christina zu. "Wenn ja, dann ja, wenn nein, dann nein." An ihrer grundsätzlichen Einstellung

habe sich trotz Starmania nichts geändert: "Ich habe früher das Lebensziel gehabt, die Matura

nachzumachen, und dann irgendwas mit kleinen Kindern - im Hort oder Kindergarten oder so. Und das

will ich jetzt auch noch."

 

'Nebenjob': Singen mit Band

"Du kannst nicht ewig von der Musik leben", kann sich Christina schwer vorstellen, ihren Lebensunterhalt

nur durch Musik zu verdienen. "Drum häng ich da nicht großartig am Sieg." Ganz auf Musik verzichten

möchte die Sängerin aber auf keinen Fall. Am idealsten sei die goldene Mitte: "normaler" Job und

nebenbei Musik machen - aber unbedingt mit Band. "Da stehst net so allein auf der Bühne, sondern mit

Leuten, die mit Dir gemeinsam Musik machen."

 

Christina: 'Lasse mich zu sehr beeinflussen'

 

Christinas Meinungsschwankungen bei der Diskussion ums "Friendship-Ticket" sorgen für geteilte Meinungen

in der Community - und für Selbstvorwürfe bei Christl selbst

 

"Es is eh wurscht, was'd sagst", ärgert sich Christina über die Kommentare, die in den Foren gepostet

wurden, nachdem sie sich bei ihrer "Friendship-Ticket"-Entscheidung von Boris umstimmen ließ. Kritik

wie die von pabo findet sie ungerechtfertigt: "Du hast zwar echt eine tolle Stimme und singst gut!

Aber bleib bitte das nächste Mal bei Deiner Entscheidung, wenn es um das 'Friendship-Ticket' geht und

lass Dich nicht von den Anderen beeinflussen."

 

Schuldgefühle
"Prinzipiell: Du kannst es niemandem recht machen. In diesem Fall haben sich die Lukas-Fans aufgeregt,

wenn's anders gewesen wäre, hätten sich die Beate-Fans aufgeregt", vermutet die Oberösterreicherin.

Doch etwas stört sie selber an ihrer Entscheidung: "Dass ich mir immer selber soviel Schuld gebe.

Weil wenn ich den Mund gehalten hätte, wär's vielleicht anders gekommen."

 

Nachdenkliche Christina. (ORF)

 

Keine Herzens-Entscheidung
"Mir tut's irrsinnig leid, ich mag den Lukas voll gern", klagt die Kandidatin. "Ich hab' ned so ganz vom

Herzen her gestimmt. Wenn ich so gestimmt hätte wie letzte Woche bei Vera, hätt' ich mich für Lukas

entschieden." Der Aufruhr nach Veras Abwahl gab ihr zu denken: Beate habe in der Öffentlichkeit als

eine Favoritin gegolten, meint Christina. Auch ein Grund, für ihr Weiterkommen zu stimmen: "Sonst regen

sich die Medien wieder auf." Diese Entscheidung löst jetzt Selbstvorwürfe bei Christina aus: "Mich geht

das teilweise an, dass ich mich von anderen zu sehr beeinflussen lasse."

 

Christl: 'Für was an Tanzkurs?'

 

'Tanzen ist steif'
"Tanzen können kann man auslegen, wie man will", meint Christl. Für die Starmania-Finalistin entspricht

das Wort "tanzen" dem klassischen Tanz und damit etwas Steifem. "Für mich persönlich ist Tanzen

einfach Gaudi haben, das machen, was mir taugt."

 

Netter Nebeneffekt
Egal ob in der Stadt oder am Land - Lokale ohne Musik gibt es heute eigentlich kaum mehr. Mit steigender

Stimmung wächst auch die Zahl der Menschen, die ihren Körper nur mehr schwer still halten können.

Beim Fortgehen sieht Christl das Tanzen eher als "netten Nebeneffekt" und traut sich erst aufs Parkett,

wenn "mehr Leute da sind" und sie unbeobachtet ist. Im "P1" gibt sie sich zurückhaltender als bei ihren

Auftritten - "da tanz ich nur, wenn's mich überkommt."

 

'Ich war nie in einer Tanzschule'
"Richtiges Tanzen ist es nur, wenn man gemeinsam mit wem tanzt, so was wie Walzer oder Cha Cha Cha."

Aber genau das kann Christl nicht, weil sie nie eine Tanzschule besucht hat. Interesse an einem Tanzkurs

hat die 20-Jährige prinzipiell schon, allerdings ist sie unsicher wegen ihres Alters: "Muss I mir da blöd

vorkommen, wenn i in meinem Alter noch an Tanzkurs mach?". Mit wem sie dieses Unterfangen wagen

sollte, ist ebenfalls unklar. Christls Freund streikt nämlich diesbezüglich und mit wildfremden Männern

mag sie nicht. Ein bisschen Angst hat sie auch, sich zu blamieren, wenn sie die gelernten Schritte wieder

vergessen sollte: "Wenn i in einem Jahr auf an Ball geh, dann kann i ja gar nix mehr."

 

Bälle sind nicht nur zum Tanzen da
Bälle selber besucht Christina aber schon sehr gerne: "Da kann i mi dann aufmascheln". Außerdem geht

die eigentliche Anti-Tänzerin auch wegen des "Männer-Schauens" auf einen Ball. "Männer in Anzügen find'

ich einfach sexy". Kleider trägt sie aber auch zu solchen Anlässen keine. "Rote Stiefeln, roter Rock und

geht schon." Meistens entscheidet sich die Finalistin aber doch für einen Hosenanzug, in dem sie sich am

wohlsten fühlt.

 

Christina: 'Pink war meine schlechteste Leistung'

 

Bange Minuten beim Voting
"Die Christl könnte einen Kopfstand machen und gar nicht singen, sie würde trotzdem abräumen", meinen

die restlichen Starmaniacs ungläubig. Rockröhre Christina konnte mit den bis jetzt höchsten Saalvotings

aufwarten. "Das ist ja schon unheimlich", grinst Boris. Bei der sechsten Finalsendung war dann Schluss

mit lustig. "Auf einmal war ich mir sicher, dass ich rausfliege. Es war echt schlimm", meint Christl am

nächsten Tag. Zum ersten Mal stand die Oberösterreicherin beim Voting bis zum Schluss auf der Bühne

und musste bange Minuten durchleben. "Das war furchtbar. Ich sah wirklich die letzten Wochen, die

ganzen Erlebnisse wie in einem Film ablaufen", erinnert sie sich.

 

Bange Minuten. (ORF.at)

 

'Meine schlechteste Leistung bisher'
Viele User auf starmania.ORF.at machten sich schon Sorgen um Christina. Irgendwie wirke sie lustlos und

demotiviert. Ist sie das wirklich? "Der 'Pink'-Song war meine bis jetzt schlechteste Leistung", meinst

Christina selbstkritisch. Die ganze Woche über habe sie diese Nummer gequält. "Er klingt vielleicht ganz

einfach, doch dieser Song ist sehr schwierig zu singen", erklärt sie. "Tanzen, Intonation, Luft, Singen -

das hat alles nicht zusammengepasst." Erschwerend dazu kam noch, dass Christina schon während der

Probenwoche oft ihren Text vergaß. "Das machte mich unsicher."

 

Christina ist unzufrieden. (ORF.at)

 

Die erste Strophe ging in die Hose
Schon der Einstieg auf der Bühne sei gehörig in die Hose gegangen. "Die erste Strophe hab' ich schon

falsch begonnen. Dann seh' ich Alexx Diepold, wie er mir deutet, aber in dem Moment kannst Du nichts

mehr machen. Ich war fertig, deshalb hab' ich wohl so lustlos gewirkt", sinniert Christl. Der "Pink"-Song

birgt seine Tücken. "Bei dem Playback haben sie ungeheuer mit Effekten gespielt", erzählt sie. Schon auf

dem Background-Chor liege eine Verzerrung. "An die Stimmen konnte ich mich dann nicht mehr anhalten.

Anfangs wollten sie ja auf meine Stimme auch so einen 'Durchs-Telefon'-Effekt legen, das haben wir

aber dann gelassen", so Christina.

 

Christl: 'Keine transparenten Fetzen'

 

Black is beautiful
Christina ist sichtlich begeistert von ihrem Outfit für die nächste Finalshow: "Ich sing ja diesmal ein

Duett mit Niddl, also muss mein Kostüm auch farblich zu ihrem passen. Die Niddl ist ganz in Weiß

angezogen und ich ganz in Schwarz. Das sieht toll aus!"

 

'Immer im gleichen Stil'
Bei der Suche nach den passenden Kleidungsstücken gibt¿s für Christl nur eine Regel: "Ich such' prinzipiell

nach einer Hose, die unten ein bissl ausgestellt ist." Von karottenförmigen Schnitten hält die Oberösterreicherin

absolut nichts. "Die kann ich nicht anziehen, die sind so unförmig." Der Wohlfühlfaktor steht auf jeden Fall

an erster Stelle: "Ich mag das anziehen, worin ich mich wohlfühl. Wenn ich mich nicht wohlfühl, hilft das

ganze Sexy nichts." Diese Woche wird¿s also eine schwarze Hose und ein "schwarzes, enges Dreiviertel-

Leiberl". "Eigentlich war hinten ein v-förmiger Ausschnitt mit Schnüren, das hamma jetzt einfach umgedreht."

 

Am liebsten Hosen. (ORF.at)

 

Frisur wieder 'normal'
Für kommenden Freitag hat Christl keine speziellen Pläne, was ihre Frisur anbelangt. "Meistens hab ich's

eh gleich. Letzte Woche war eine Ausnahme, weil ich vorher beim Friseur war, die roten Strähnen

nachfärben", erklärt sie den "Stachel-Look von Finale sechs. "Sowas machat i mir nie normal, die Haar

ham ausgschaut wie Plastik."

 

Christl. ORF.at

 

Keine Turnschuhe für Freitag
Passend zum Outfit entscheidet sich Christl wieder für ihre schwarzen Stiefeln - "Die san gemütlich".

Auch hier lässt sich die Favoritin nichts einreden: "Die Schuhe dürfen weder zu hoch, noch zu zierlich

sein. Sonst kann i ned gehen", schmunzelt sie.

 

'Das ist sehr nett vom Herrn Finanzminister'

 

Der Minister wählt mit
Zwei Monate nach den Nationalratswahlen ist für den Finanzminister die Stimmabgabe noch nicht vorbei.

"I tu selber auch mitvoten", gestand Karl-Heinz Grasser im Ö3-Interview. Starmania hat es dem Politiker

hörbar angetan.

 

'Riesiger Fan von der Christina'
Die Finalisten - oder zumindest die letzten zehn Kandidaten - hätten für sich selbst bereits irrsinnig viel

gelernt und eine hohe öffentliche Aufmerksamkeit bekommen, meint der Minister. Aber Starmania ist ja

noch nicht ganz vorbei: "Es geht am Ende des Tages immer darum, wer gewinnt." Und bei wem macht

der Minister sein telefonisches "Kreuzerl"? "Ich muss ehrlich sagen, von der Stimme her bin ich ein riesiger

Fan von der Christina, die bringt das meines Erachtens supertoll rüber."

 

'Das ist sehr nett vom Herrn Finanzminister'
"Find i witzig. Das ist sehr nett vom Herrn Finanzminister. Herzlichen Dank", freut sich Christl über das

überraschende Lob von "ganz oben". Nachsatz: "Aber der Finanzminister ist auch nur ein Mensch. Ich

fühle mich sehr geehrt, aber ich mach' da kein Tamtam, wer das gesagt hat."

 

Am liebsten Lob von Musikern
Die Oberösterreicherin freut sich am meisten über Feedback von Musikern - "wenn Leute oder Bands das

sagen, die ich voll bewundere, die mir taugen." Bei prominenten Komplimenten bleibt Christl lieber am

Boden - sogar wenn das Lob vom Finanzminister kommt: "Jemand anderer sehr Bekannter hat vielleicht

einen anderen Kandidaten als Favoriten und sagt's halt nicht."

 

Community: Christl fehlt der Kampfgeist

 

Starmania ist kein Honigschlecken
"Popstar sein ist, glaub' ich, zu anstrengend für mich", meinte Christina bei Finalshow sieben in einer

Einspielung. Das irritierte nicht nur Bogdan Roscic ("I kenn mi jetzt nimmer aus"), sondern auch viele

Community-Mitglieder. "Eines kann ich nicht verstehen: Warum macht man bei einer solchen

Ausscheidung mit, wenn man dann gar nicht dabei sein will? Dass das nicht immer ein Honigschlecken ist,

weiß man bereits vorher. Dass auch leider nicht viel Zeit für die Freunde bleibt, ist auch klar. Aber wenn

man in dieser Branche etwas erreichen will, braucht man einen Kampfgeist, und den hast Du leider nicht",

wundert sich beispielsweise austriengirly.

 

Bogdan kommentiert Christl. (ORF)

 

'Hab' nix mehr vom Privatleben'
"Ich glaub', mich verstehen viele Leute falsch", befürchtet Christl. "Unter Popstars versteh' ich jemanden

wie Shakira oder Robbie Williams. Sowas kann ich mir nicht vorstellen. Da hab' ich gar nix mehr von meinem

Privatleben. Ich bewundere diese Leute voll, aber das wäre nix für mich. Aber vielleicht stelle ich mir das

zu arg vor."

 

Christina: Kein Stress. (ORF.at)

 

In Österreich bekannt
Der Sängerin wäre eine Kategorie kleiner lieber: "Rainhard Fendrich oder STS oder die Ausseer Hardbradler

sind auch bekannt, aber eher in Österreich. Sowas kann ich mir schon vorstellen. Ich glaube, dass die

nicht so extrem im Stress sind. Das heißt nicht, ich will nicht gewinnen, ich will nur kein internationaler

Popstar sein."

 

Freunde und Familie sind wichtiger
Freizeit und Privatleben würden viel zu kurz kommen, wenn sie über die Grenzen Österreichs hinaus

bekannt werden würde, befürchtet Christina: "Ich will meine Freunde und Familie nicht aufgeben müssen.

Das ist mir voll wichtig." Ihr Motto: Karriere ja - aber mit Maß und Ziel. "Ich möchte in Österreich bleiben.

Ich weiß nicht warum, ich will schon auch die Welt sehen. Aber nicht zwei Wochen hier, zwei Wochen dort."

 

Christl weiter: 'Erleichterung pur'

 

Erleichterung nach Saalvoting
"Erleichterung pur", freut sich Christina über das nach wie vor hohe Saalvoting (8,7) in Finalrunde acht.

Arabella wies die Sängerin darauf hin, dass sie sich dennoch nicht in Sicherheit wiegen könne: "Ein gutes

Saalvoting war noch nicht immer ein Garant dafür, dass man weiterkommt." Doch auch bei der Telefon-

und SMS-Abstimmung ging für die Oberösterreicherin alles gut.

 

Freude über das Saalvoting. (ORF)

 

Kritische Reaktionen
Da fiel Christl wohl ein Stein vom Herzen. Nach der missglückten Aussage eine Woche zuvor in Finalshow

sieben hatte sie mit allem gerechnet. Zur Erinnerung: "Popstar sein ist, glaub' ich, zu anstrengend für

mich", meinte sie damals in einer Einspielung. "Universal"-Chef Bogdan Roscic konnte gar nicht glauben,

was er da hörte ("I kenn mi jetzt nimmer aus"), und die Community quittierte die Aussage mit durchwegs

kritischen Kommentaren.

 

'Spart Euch die Gebühren'
"Ahm, Du sollst gewinnen, aber Christl - Du darfst im Fernsehen sowas nicht sagen wie: 'Mir wäre das zu

anstrengend, eine Shakira zu sein', oder wie auch immer!" brachte terrykittycat89 die Meinung vieler Fans

auf den Punkt. Manche drohten gar mit "Liebesentzug". "Christl will kein Popstar werden! Gut, ihr kann

geholfen werden. Ich bin für eine kollektive Abwahl!" meinte etwa User sevennights, und dreamare4free

forderte: "Spart Euch die Gebühren, um für sie zu stimmen!"

 

Bei Abwahl-Polls im Netz vorne
Dazu kamen Abstimmungen auf verschiedenen Websites, welcher Starmaniac als nächster gehen solle.

"Ich war bei diesen Votings ziemlich weit vorne. 'Na fein', hab ich mir gedacht", erzählt Christina von

ihrer Verunsicherung während der Probenwoche. "Aber nach dem kannst Du überhaupt nicht gehen, auf

das darfst Du nicht schauen."

 

'Realistisches Denken'
Doch die Prognose trat nicht ein, und Christl konnte mit "Nothing Compares 2 U" sogar Skeptiker Bogdan

wieder überzeugen: "Das ist einfach ein Lied, bei dem man sich besonders anhauen kann. Das zeigt

natürlich, was für Selbstvertrauen die Christina inzwischen hat, dass sie sowas macht." Die "Popstar-

Krise" scheint also überwunden. Christina geht aber lieber auf Nummer sicher und stellt noch einmal klar,

wie ihre Aussage zu verstehen sei: "Ich hab's eh gesagt, es ist einfach realistisches Denken. Man kann

nicht von heute auf morgen internationaler Star werden. So hab ich das gemeint."

 

Christl will hoch hinaus

 

'Stimmumfang eines Säuglings'
"Sie hat irgendwie den Ruf abbekommen, dass sie nur Rock gut singt und schnelle Sachen. Stimmt

überhaupt nicht", lobte "Universal"-Chef Bogdan Roscic Christinas Interpretation von "Nothing Compares

2 U" in Finalrunde acht. "Ich fand's fantastisch." Und er erwähnte in einem Nebensatz: "Es war an ihre

Stimme angepasst." Community-Mitglied miiiiiiiiiiiesis formuliert's am Tag nach der Sendung etwas

drastischer: "Sie hat einen Stimmumfang eines Säuglings. Für 'Alle meine Entlein' oder andere Kindergartenlieder

mag das noch reichen, aber wo waren z.B. gestern die höhen Töne? Nirgends, die hat sie ausgelassen,

weil sie die sowieso nicht getroffen hätte."

 

'A typisches Christl-Liad'
Für Runde neun hat sich die Oberösterreicherin "I'm Gonna Getcha Good" von Shania Twain ausgesucht.

"Wieda mol so a typisches Christl-Liad", kommentiert fin01. "Jo nix singen, wo a poa hohe Töne vorkumman.

Bei dem Liad kaun mas jo leicht weglossn."

 

Christina: Angst vor hohen Tönen?

 

'Das beherrscht nicht jeder Popstar'
"Wenn i nimma rauf komm, komm i nimma rauf. Das kann ich halt nicht singen", meint Christl zu ihrer

"tiefergelegten" Stimme. Sie hat damit aber überhaupt kein Problem. "Das beherrscht nicht jeder

Popstar. Außerdem, ich will eh auf einer anderen Musikrichtung dahinfahren und nicht wunderschöne

Balladen singen." Arabella sprach das Thema auch während der Show an. "Unter Ballade fällt für mich

eine Whitney Houston, 'I Will Always Love You'. Das würd' ich mir nicht zutrauen", antwortete Christl

der Moderatorin realistisch.

 

Christina möchte Kopfstimme lernen
"Ich habe die Kopfstimme nie gelernt", erklärt Christina. Das würde sie gerne nachholen. "Aber das muss

nicht gleich sein, und das kann man auch nicht von heute auf morgen." Die Finalistin hat sich bereits bei

einem Gesangslehrer vom Konservatorium schlau gemacht. Würde sie jetzt mit dem Training beginnen,

wäre wohl Schluss mit Starmania. "Es ist im Moment a Blödsinn, wenn i des lern. Ich könnte zwei Monate

gar nicht singen, meine Stimme wäre unbrauchbar, weil sie sich erst umstellen müsste."

 

'Mehr Gaudi, wenn's weh tut'

 

'Mehr Gaudi, wenn's weh tut'
Am probenfreien Montagnachmittag bummeln Christina und Niddl durch ein Multiplex in Vösendorf. Ihr

Ziel: Ein Piercing- und Tattoostudio. Die beiden Starmaniacs spielen schon seit einer Weile mit dem

Gedanken, sich ein Tattoo verpassen zu lassen. "Niddl hat mir erzählt, dass sie zum Tätowieren geht.

Das ist mir grade recht gekommen, weil wir gemeinsam mehr Gaudi haben, wenn's weh tut", grinst Christl.

 

Christl und Niddl beim Shoppen. (ORF.at)

 

Welches Design darf's diesmal sein?
Niddl ist mit ihren drei Tattoos schon fast eine Expertin und hat relativ klare Vorstellungen, wie ihr neuer

Hautschmuck aussehen soll. Christl muss umso länger überlegen, obwohl auch sie bereits eine Tätowierung

hat: Am Schulterblatt der Sängerin prangt das chinesische Symbol für "Hund". "Das ist mein chinesisches

Sternzeichen", erklärt sie.

 

Designs werden ausgesucht. (ORF.at)

 

'Chaos hamma eh schon genug'
Auch das neue Kunstwerk soll aus asiatischen Schriftzeichen bestehen. Christl möchte gern drei Symbole

untereinander haben: "'Liebe' hätt' ich gern, 'Glück' hätt ich gern, und ..." Schriftzeichen Nummer drei

stellt die Oberösterreicherin vor Probleme. "'Energie' ist zu brav", grübelt sie. Ein anderes Zeichen sticht

ihr optisch ins Auge, doch die Bedeutung passt dem Starmaniac nicht ganz: "'Chaos' ist nicht gut.

Chaos hamma eh schon genug."

 

Beratung vom Tätowierer. (ORF.at)

 

Blick in Zukunft
Nach etwas Bedenkzeit hat sich die Sängerin entschieden. "Zuerst kommt der 'Spaß', dann die 'Liebe',

dann das 'Glück'." Wenn sie später Lust auf mehr habe, könne sie ja noch andere Zeichen dran hängen,

grinst Christl. "Dann könnt' ma weitermachen mit 'Familie', und dann kommt 'Tod' und 'Engel'."

 

Niddl hilft bei der Entscheidung. (ORF.at)

 

Wo tut's am wenigsten weh?
Schließlich muss noch geklärt werden, wo die Nadel zustechen soll. Am liebsten da, wo's am wenigsten

weh tut, meint Christina, denn: "Schmerz ist schon ein sehr großes Argument." Hannes, der Tätowierer,

trägt die Vorlage an drei verschiedenen Stellen auf. Alle Anwesenden sind sich einig: Am Rücken schaut's

am besten aus. Dummerweise ist da aber der Schmerz angeblich am größten. Niddl wird zur Beratung

hinzugezogen: "Ich würd's hinten machen. Ich find das cool."

 

Ans Werk. (ORF.at) Die Nadel sticht zu. (ORF.at)

 

Geschafft! (ORF.at) Tut's weh? (ORF.at)

 

Spaß, Liebe, Glück
"Sehr fein, ich bin sehr zufrieden", strahlt Christina. "Es ist schneller gegangen als ich erwartet hatte.

Und es sind keine Schmerzen mehr da." Aber sicher ist sicher, grinst die Sängerin: "Ich glaub, ich schlaf

heut' auf dem Bauch."

 

'Bin noch immer so, wie ich früher war'

 

Mehr Selbstvertrauen
Niddl und Christl lassen sich sogar tätowieren - ein Zeichen für die Ewigkeit. Erinnerungen an Starmania.

Abgesehen vom Tattoo, hat sich Christina auch sonst während Starmania verändert? "Nur in der Hinsicht,

dass ich mehr Selbstvertrauen habe. Aber ich kann das selber nicht sagen. Ich hab' mit Freunden

geredet, die haben gesagt, ich bin total gleich geblieben."

 

Christina hat mehr Selbstvertrauen gewonnen. (ORF.at)

 

Keine Starallüren
"Es is ned so, dass i glaub, i bin besser oder so", betont die Sängerin. Das neu gewonnene Selbstbewusstsein

dürfe man nicht mit Starallüren verwechseln. Sie könne einfach besser mit Kritik umgehen. "Am Anfang

habe ich nicht viel Angriffsfläche geboten, da haben die Leute nie herummeckern können." Umso härter

hätten sie dann zum Beispiel böse Kommentare im Internet getroffen.

 

Christina am Anfang von s*. (ORF.at)

 

Breitseite von der Community
Nach Lukas' Abwahl bekam sie eine Breitseite Kritik von der Community ab: "Zwei Mal beim '

Friendship-Ticket' die Meinung ändern, ist schon etwas, wo alle hinhacken können." Solche

Situationen hat sie mittlerweile besser im Griff. "Du kriegst eine dickere Haut, indem das an Dir vorbeigeht.

Man kann es ned jedem Recht machen, und das ist auch ok so."

 

Kleine Kinder mag Christl immer noch. (ORF.at)

 

Bin wie ich früher war
Würde sie Entscheidungen wie die zwischen Beate und Lukas jetzt anders treffen? "Es gibt Sachen,

die ich anders machen würd', und Sachen, die ich gleich machen würde", antwortet Christina nur

allgemein. Etwas werde aber auf jeden Fall immer gleich bleiben: "Wenn's meine Meinung ist, sag

ich die. Nur wenn's irgendwem schadet, dann frag' ich mich drei Mal." Fazit: Sie habe zwar

einiges gelernt, meint die Oberösterreicherin. "Aber ich bin noch immer so, wie ich früher war, und da

wird auch niemand dran was ändern können."

 

Christls Motto: 'Ich weiß schon lange, was ich will'

 

'Ich arbeite darauf hin'
"Ich weiß schon sehr lange, was ich will und arbeite darauf hin", dieser Satz ist nun schon beinahe vier

Monate alt und darf sich als "Christina Stürmers Lebensmotto" bezeichnen. Zumindest zur damaligen Zeit,

als ihn Christina beim ersten Interview mit starmania.ORF.at zu Protokoll gab. Einer unter 48 hoffnungsfrohen

Anwärtern auf den Titel "Popstar des Jahres". Jetzt ist die Situation eine ganz andere. Der Sieg ist zum

Greifen nah, in wenigen Tagen steht das Finale an. Ist das Lebensmotto noch immer unverändert?

 

'Gemma halt hin und singen'
"Ich lebe im Hier und Jetzt. Ich habe überhaupt keine Ahnung mehr, was ich damals da gesagt habe",

meint Christina jetzt. Viele Erfahrungen und Erlebnisse sind nun dazugekommen. "Am Anfang habe ich

es nicht so ernst genommen. Ich glaube, das haben wir alle nicht. So nach dem Motto: 'Gemma halt

mal hin und singen'", schätzt Christl auch die Motivation ihrer Mitstreiter ein.

 

'Es hat was, in der letzten Show dabei zu sein'
Was sind jetzt, vor der vorletzten Show, Christinas Ziele? "Nur, dass ich ins Finale kommen will, aber das

will hier eh jeder", meint sie nachdenklich. "Es hat schon was, wenn Du in der letzten Show auch noch

dabei bist. Egal ob Du gewinnst oder nicht, Du bist unter den letzten drei, das wünsche ich mir." Obwohl

Christl keine Abstufungen machen möchte. "Wir sind um nix besser als einer, der früher ausgeschieden ist."

 

Härteste Kritik von Christl selbst
1.700 haben sich beworben, Christina und ihre drei verbleibenden Kollegen wurden von den Zusehern zu

den vier talentiertesten Jungstars Österreichs gekürt. Hat es Christl also wirklich drauf? "Freunde haben

mir die Bestätigung gegeben, dass ich was Eigenes in der Stimme habe. Selber merkt man das ja nicht,

außer man hat Aufnahmen von sich. Doch sich selbst ist man immer der härteste Kritiker", meint die

Oberösterreicherin.

 

Die Gruppe gibt Kraft
Die letzten, härtesten Tage überstehen die Starmaniacs mit Gruppenzusammenhalt. "Wir Kollegen bei

Starmania bauen uns gegenseitig auf. Es ist schön, dass immer jemand da ist, mit dem man reden kann",

schätzt sich Christl glücklich. "Ich habe kein bestimmtes Ziel im Leben. Momentan lasse ich alles auf mich

zukommen", meint Christl. "Ich wünsche mir sehr, dass ich gewinne. Wenn ich es aber nicht schaffe,

bricht nicht alles für mich zusammen. Da ist auch immer noch die Möglichkeit und mein Wunsch, mit

Kindern zu arbeiten", erzählt sie. Es bringt nichts, sich jetzt auf was zu versteifen, weil es kann immer

ganz anders kommen."

 

Christina: 'Bronzemedaille ist mir sicher'

 

Ohne 'Friendship-Ticket' ins Finale
Ganz ohne fremde Hilfe - sprich "Friendship-Ticket" - hat es Christina bis ins Finale geschafft. Und das

war ihr erklärtes Ziel. "Aber das will eh jeder", sagt sie dazu. "Es hat schon was, wenn Du in der letzten

Show auch noch dabei bist. Egal ob Du gewinnst, Du bist unter den letzten drei." Bis dahin war es aber

selbst für die toughe Christl ein harter, manchmal wackeliger Weg.

 

Christl ins Finale. (ORF)

 

Knapp durchgerutscht?
Von vielen Fans als Favoritin bejubelt, war sie selbst oft unsicher und kritisch. "Es kann ja sein, dass ich

immer nur knapp durchgerutscht bin." Die Tatsache, dass sie nie ein "Friendship-Ticket" gebraucht hat,

hätte gar nichts zu bedeuten. "Immerhin hatte der Boris zwei Tickets und ist im Finale, die Niddl hatte

gar keines und ist jetzt weg", resümiert die Sängerin.

 

Blumen für Christl. (ORF)

 

Kritik von Usern
Die enthusiastischen Kommentare von "Universal-Music" Chef Bogdan Roscic lassen Christina eher kalt.

"Wir legen alle Wert auf Bogdans Meinung, aber wenn man selbst kein gutes Gefühl beim Singen hat,

nützt das gar nichts." Außerdem sei sie besonders von den Internet-Usern oft genug kritisiert worden.

"Bei 'Nothing Compares 2 U' warf man mir vor, falsch gesungen zu haben", sagt sie, "dabei hat es mir selbst

voll getaugt. Da hab ich mein ganzes Lebensgefühl reininterpretiert."

 

Zwischen Freude und Abschiedsschmerz
Der Abschied von Niddl schmerzt nach wie vor. "Niddls Traum ist geplatzt, sie wollte nichts als ins Finale

kommen", sagt Christina. Es sei für sie schwierig, einen Mittelweg zu finden zwischen Freude über den

eigenen Erfolg und Tränen über das Ausscheiden der Freundin. Denn: "Man kann dabei nicht nur an sich

selbst denken." Vorrangig sei jetzt jedoch die Vorbereitung auf das Finale, dem Christina eher gelassen

entgegen sieht: "Die Bronzemedaille kann mir keiner mehr wegnehmen."

 

Christina: 'Meine Ehrlichkeit verträgt nicht jeder Mann'

 

Christina ist wieder Single
Seit Freitag ist es offiziell: Christina ist seit kurzem von ihrem Freund Peter getrennt. "Es hat einfach nicht

mehr gepasst", ist ihr Kommentar dazu. Zweieinhalb Jahre waren die beiden zusammen, bevor es letztes

Jahr zu kriseln begann. "Das war aber schon vor Starmania. Vielleicht haben wir beide gedacht, dass wir

was versäumen könnten."

 

Arabella und Christl. (ORF)

 

Gute Freunde bleiben?
"Starmania war jedenfalls nicht der Grund der Trennung", betont Christl nochmals. Es sei nur eine Frage

der Zeit gewesen, da schon vorher nicht alles "Friede, Freude, Eierkuchen" gewesen sei. "Ich mag ihn

immer noch voll gern. Er ist ein Lieber, aber man könnte nicht sagen, das wir jetzt gute Freunde sind."

Von dem "Freundschafts-Ding" mit Ex-Partnern hält Christina nicht viel. "Liebe kann sich nicht von einem

Tag auf den anderen in Freundschaft verwandeln. Das hört sich nur gut an."

 

Christl und Boris quatschen. (ORF)

 

Ein offenes Ohr
Jetzt sei erst mal Distanz angesagt. Seit zwei Wochen habe sie nichts mehr von Peter gehört und das

sei auch gut so, meint Christina. Er habe ihr zwar Glück für die weiteren Auftritte gewünscht, aber mehr

sei da nicht mehr gewesen. Über ihren Liebeskummer habe sie in den letzten Wochen mit Boris oder Niddl

gequatscht. "Ein offenes Ohr ist verdammt viel wert", sagt Christl.

 

Glücklich, allein zu sein
"Ich kann schon verstehen, dass es mit dem Peter aus ist. Ich bin halt ein komplizierter Mensch", gibt

Christina zu. Probleme fresse sie gern in sich hinein, was es ihren Mitmenschen manchmal nicht einfach

mache. "Bei den Kumpels geht das schon, aber mit dem eigenen Freund gibt's dann oft Probleme." Im

Moment sei sie glücklich, allein zu sein, denn: "Ich habe eh keine Zeit." Und außerdem: "Ich sage immer,

was ich denke, und das verträgt nicht jeder Mann."

 

Christl brennt 'wia Feia'

 

'Hausübung' für Christl
Der Hit "Hot Stuff" brachte Christina in die fünfte Final-Runde. Ob er auch für den Gesamtsieg die richtige

Wahl ist, wird sich am Freitag (ORF 1, 20.15 Uhr) zeigen. Arbeiten muss die Altenbergerin viel mehr an

ihrer Version von "Fire/Feuer". Mutig wird zur englischen Original-Version die Cover-Version vom Ostbahnkurti

gemixt. Dem Coach gefällt's: "Sehr gitarrenlastig und 'laid back'." Die Sprach-Sprünge werden aber schnell

zu Problemstellen. "Am Sprung von Englisch auf Deutsch muss noch gefeilt werden", insistiert Alexx. Das

Ganze müsse eine andere Färbung kriegen, so die Kritik vom Profi. "Nicht von der Stimme, von der 'Charmanz'

her - das ist eine Kopfsache." Englisch liegt Christl da einfach mehr. "Mit meiner Band "Scotty" haben wir

immer die englische Version gespielt - da geht der Text jetzt ohne Probleme", erklärt die 20-Jährige.

Ungelöst bleibt bis zum Probenende der Schluss des Songs. "I fänd's witziger, wennst deutsch aufhörst",

meint Alexx. Ostbahnkurtis Ende reißt Coach und Finalistin nicht vom Hocker, eine Eigenkreation muss her.

"Zünd' mi an wie Feia" wird ebenso wieder verworfen wie "I brenn' wia Feia". Somit geht Christina mit einer

"Hausübung" in die prallen letzten Proben-Tage.

 

Hausübung für Christina. (ORF.at)

 

Kostüm-Rekord für das große Finale
Nach einem kurzen Interview düst Christl zum nächsten Termin. Kostüm-Probe steht auf dem Stundenplan.

Für die Final-Show fällt die Wahl besonders schwer. "Warum muss i immer so hoaglich sein, i hass' des",

ärgert sich die Oberösterreicherin über ihre modischen Flausen. "Das wird dann das letzte Starmania-Foto,

das um die Welt geht", macht ORF-Stylistin Nadja Uran die Wahl nicht leichter. Wenn sich's mit dem Umziehen

ausgeht, soll Christl drei Outfits tragen. Passend zu den drei vorbereiteten Songs ist aus jeder Kategorie

etwas dabei. Jeans, Baggy-Pants und schwarze Lederhose - das sind Christls Favoriten. Ihrem Stil bleibt die

Rockerin bis ins End-Finale treu.

 

'Wir brechen die Regeln'
Weniger Beständigkeit ist bei der Choreografie angesagt. Anna Demel und Ferdinando Chefalo spielen Revoluzzer:

"Es ist das Finale, wir brechen die Regeln." Die Choreografen schicken Christl von der Bühne und für

einige Schritte ins Publikum. Der Plan: Sie solle sich einem Zuseher in der ersten Reihe auf den Schoß

setzen. Das ist dem Starmaniac zu extrem, aber etwas Gäste-Bezirzung wird's doch geben.

 

Christl und Anna. (ORF.at)

 

'Nummer sicher' erst bei der Technikprobe
"Das Problem wird sein, dass sie sich da hinten nicht mehr hört", wirft Anna ein. Denn der Bühnensound

ist nur über die Lautsprecher auf dem Stern perfekt hörbar. "Hier ist Nummer sicher", legen die Coaches

einen Punkt in der Nähe der Bühne fest. "Aber vielleicht hört man es sogar bis in die zweite oder dritte

Reihe." Christina, Anna und Ferdi studieren eine mögliche Variante ein. Ob die dann auch wirklich

durchführbar ist, wird erst die Technikprobe zeigen.

 

Stress: Christina 'kann nix mehr passieren'

 

Christl ist stolz auf sich
In einer kurzen Probenpause findet Christina Zeit, um ein paar Fragen zu beantworten. Die 20-Jährige

wirkt sehr relaxt und gelassen. Vor dem großen Finale sei die Altenbergerin nicht nervöser als sonst.

Dem großen Showdown am Freitag sieht "Rockröhre" Christina gelassen entgegen: "Mir kann nix mehr

passieren. Mein Ziel war es ins Finale zu kommen. Des hab' i g'schafft und darauf bin i a voll stolz."

 

Christl ist stolz auf sich. (ORF)

 

An Stress gewöhnt
Die stressige Vorbereitungszeit nimmt Christl ganz locker: Die Proben bestehen ja nicht nur aus Stress,

dazwischen hamma ja auch viel Gaudi." Vor allem habe sie sich im Laufe der Starmania-Zeit an die

Anstrengung gewöhnen können, da der Stress langsam mehr geworden sei. Freunde und Familie gingen

Christl aber nach wie vor sehr ab.

 

Sieg muss nicht sein
In erster Linie sei Christl froh, wenn der "große" Freitag endlich vorbei sei. Sie hat keine Angst nach der

intensiven Zeit in ein schwarzes Loch zu fallen: "I g'frei mi, wenn's vorbei ist, egal ob i g'winn. Mir is'

wurscht, ob ich Erste, Zweite oder Dritte werde. Danach kann mi keiner mehr halten. Ich mache meine

Musik, meine Richtung auf jeden Fall weiter." Auch mit den neugewonnenen Freunden werde sie nach

Starmania in Kontakt bleiben. Auf die gemeinsame Tournee freut sich Christina auch schon: "Da wird dann

alles lockerer."

 

Christina: Die Nummer zwei in Österreich

 

Als heiße Favoritin war Christina gehandelt worden. Zum Schluss jedoch im alles entscheidenden Finale

von Starmania wählte das Publikum sie auf Platz zwei.

Sie räumte fast durchgehend die höchsten Saal-Ergebnisse ab, brauchte als einzige kein "Friendship-Ticket"

und brachte den Saal regelmäßig zu Zugabe-Rufen: Im Finale reichte es dann aber "nur" für Platz zwei.

 

Dageblieben. (ORF.at)

 

Mit "Fire" ging die Oberösterreicherin in die erste Runde. Die Österreichisch-Englisch gemischten Version

belohnte das Saal-Publikum mit der Note 9,4. Für "Hot Stuff", das ihr in den Finalrunden 9,6 Punkte

einbrachte, gab es diesmal 9,3. Und mit "Komplimente" der "Sportfreunde Stiller" heimste sie für den "Mut

zum Risiko" 9,7 ein.

 

Christl: 'Wollte zeigen, was ich später machen will'

 

'Ich seh das nicht so eng'
"Mir geht's gut." Im großen Starmania-Finale wurde Christina "nur" Zweite - und sie ist glücklich damit.

"Knapp vorbei ist auch daneben, aber ich seh das nicht so eng." Die bangen Sekunden des Wartens, wer

Popstar des Jahres werden soll, nahm sie leichter als ihr Freundeskreis im Publikum, erzählt die Sängerin:

"Ich bin da oben gestanden, und meine Freunde haben voll betreten reingschaut. Als dann Michis Namen

genannt wurde, kamen von ihnen Jubelschreie - nach dem Motto 'Ja, wir haben sie wieder.'"

 

'Er ist musikalisch flexibler'
"I gfrei mi voi fürn Michi", jubelt die Zweitplatzierte. Der Tiroler sei ein verdienter Sieger: "Er ist musikalisch

flexibler." Christl selbst spielt zwar auch Saxophon und Flöte - "aber ich kann nicht spielen und singen

gleichzeitig." Außerdem sei er auch von den Stilrichtungen her vielfältiger. "Ich hab' es mit meinem Alternative

Rock da in Österreich eher schwieriger." Außerdem könne Michael jetzt von dem Push durch den Starmania-Sieg

 profitieren - "ich muss es halt langsamer angehen."

 

Rockröhre Christina. (ORF.at)

 

Keine Bücher mehr
"Was mich allerdings ärgert, ist, dass ich nicht mit nach L.A. fliege", ist die Finalistin etwas enttäuscht.

"Das tut mir ein bissl im Herzen weh." Andererseits bleibt so genug Zeit, um ihre Ambitionen in der Heimat

zu verwirklichen. Plant sie etwa eine Rückkehr in ihre Buchhandlung? "Um Himmels Willen, nein, das möcht'

ich nicht." Für die Nacht nach der Show ist vor allem Feiern angesagt - aber dann geht's gleich weiter:

"Für morgen steht schon einiges auf dem Programm, die Pressekonferenz mit den letzten drei zum Beispiel."

 

'Wollte zeigen, was ich machen will'
Dann gönnt sich Christina nur einen Tag Entspannung zuhause in Oberösterreich, bevor sie wieder nach

Wien zurückkehrt - denn an ihrer Musik-Karriere möchte die 20-Jährige weiter basteln. Und die soll in

Richtung deutschsprachigem Alternative Rock gehen, so wie ihr letzter s*-Song "Ein Kompliment" von

den "Sportfreunden Stiller". War dieser eher unbekannte Song ausschlaggebend für das Voting? "Nein,

das glaub ich nicht. Michis Song hat ja auch keiner gekannt. Ich denke nicht, dass das letzte Lied

entscheidend war. Die meisten Leute haben vorher schon gewusst, für wen sie anrufen. Und ich wollte

den Leuten zeigen, was ich später machen will."

 

Christl fliegt nach L.A.: 'Sie gehört auch da hin'

 

Überraschung bei der Pressekonferenz der drei Finalisten: Auch Christina, die gut gelaunte Zweitplatzierte,

fliegt mit nach Kalifornien.

 

Endlich wieder Zeit für die Freunde
Tag eins nach Starmania: Wie geht's der Zweitplatzierten? "Zur Zeit noch gut", meint Christina Samstagvormittag

bei der gemeinsamen Pressekonferenz mit Michael, Boris, Arabella und ORF-Programmdirektor Dr. Reinhard Scolik.

Jetzt habe sie endlich wieder Zeit für ihre Clique: "Meine Freunde haben gesagt, dass ich abgegangen bin daheim."

 

Spaß am Tag danach. (ORF.at)

 

Wohlfühlen in Wien
"Wohnen tu' ich noch immer im Mühlviertel", freut sich Christina auf die Heimat. Dennoch werde sich ihr

Lebensmittelpunkt in nächster Zeit in Wien befinden, prophezeit sie. Hier wolle sie weiter an ihrer

Gesangskarriere basteln, und sie habe sich an die Großstadt gewöhnt: "Ich fühl' mich wohl da. Es is'

einfach größer als in Linz."

 

'Sie gehört auch da hin'
Noch größer ist es allerdings in Kalifornien: "Wenn der Michi nach L.A. fliegt, und ich bin in Altenberg im

Mühlviertel - das tut schon ein bissl weh." Der Frau kann geholfen werden. "Wir würden uns schon freuen,

wenn sie mitfährt", überrascht ORF-Programmdirektor Dr. Scolik Christina bei der Pressekonferenz mit

einer Einladung nach Los Angeles. "Wir glauben, sie gehört auch da hin." Die 20-Jährige darf sich neben

Michael, Boris und Niddl auf den Besuch in der Entertainment-Metropole freuen.

 

Platz zwei: Keine Reue
"Du warst lange Zeit Favoritin", meint Arabella - sie will wissen, woran es gelegen hat, dass Christl am

Ende doch auf Platz zwei landete. "Ja, vielleicht an die Haar'", scherzt die über ihr Styling.

Lag's an den Haaren? (ORF) 
Ihre vieldiskutierte letzte Songwahl bereut sie jedenfalls nicht: "Das ist die Musikrichtung, die ich später

einschlagen werde. Das möcht' ich machen, und ich mach's trotzdem." Im Alternative Rock sieht die

Sängerin ihre Zukunft. Jetzt möchte sie es Michi gleichtun und versuchen, selber Songs zu schreiben -

auf deutsch: "Ich hätte mal versucht, auf englisch zu schreiben. Das is in die Hos'n 'gangen. Ich kann

das nicht."

 

Bogdan: Keine 'Musical-Papageien'
Mit ihrem letzten s*-Song, "Ein Kompliment" von den "Sportfreunden Stiller", hat Christl also die Richtung

vorgegeben, die sie in Zukunft einschlagen möchte. "Es ist ganz wichtig, dass jeder einen Titel gewählt

hat, zu dem er steht", unterstützt Scolik den persönlichen Weg des Starmaniacs, denn: "Überzeugen

kann man nur mit Dingen, zu denen man auch stehen kann." Dem kann "Universal"-Chef Bogdan Roscic,

der bei der Pressekonferenz im Publikum sitzt, nur zustimmen: "Wir haben nicht irgendwelche Musical-

Papageien gezüchtet. Die Kandidaten machen, was sie wollen. Wir unterstützen sie sehr bei diesem Weg."

 

Christl gibt Gas: Bis zum Abflug im Tonstudio

 

Christl ist schon wieder im Tonstudio
"I bin scho wieder in Wien", meint Christina gut gelaunt am Sonntagnachmittag. Geht's doch nicht nach

Los Angeles? "Doch, doch, aber ich flieg' erst am Mittwoch nach", klärt sie auf. In der Zwischenzeit ist

sie nicht untätig und steht, kaum ausgeschieden, schon wieder im Tonstudio. "Ich probier' bei 'Universal

Music' ein paar Lieder aus, das ist sehr lustig", meint die Oberösterreicherin entspannt wie schon lange

nicht. "Es geht mir super. Seit Mittag tun wir a bissl aufnehmen, bis Mittwoch mach'ma weiter." Christls

erste Single könnte bald in den Plattenläden zu finden sein.

 

Christl gibt Gas. (ORF.at)

 

Frische Wäsche von Mama, Fotoapparat vom Papa
"Ein paar Stunden war ich zu Hause", erzählt Christina am Sonntag nach dem großen Finale. Samstagnachmittag

kam sie heim nach Altenberg, am Sonntag ging's schon wieder nach Wien. Viel habe sie von Freunden und

Verwandten nicht gesehen. "Meine Mama hat mir schnell die Wäsche gewaschen für Los Angeles, dann musste

ich wieder los", erzählt sie etwas traurig, doch auch voll Vorfreude. Der Papa machte der "Fast-Heimkehrerin"

noch ein schönes Geschenk. "Ich bekam einen neuen Fotoapparat mit Film, damit ich auch ja alles festhalte in

Kalifornien", grinst sie.

 

Freundin aus Dallas landet auch in Wien
Das Hotel-Leben geht also weiter. Nach Los Angeles geht es ja auf Starmania-Tour. "Darauf freu' ich mich

schon sehr, aber auch auf L. A. bin ich extrem neugierig." Was plant Christina mit Boris, Niddl und Michi in

der kalifornischen Entertainment-Metropole? "Najo, schaun, was da so herumsteht", meint sie schmunzelnd.

"Relaxen ist sicher auch gut, aber ich möchte auf jeden Fall so viel wie möglich von der Stadt sehen." Der

Heimkehr wird aber auch schon entgegengefiebert. Christina aufgeregt: "Meine Freundin, die eineinhalb Jahre

in Dallas lebte, landet am gleichen Tag wie ich in Wien. Das müssen wir feiern."

 

Christls erste Single: 'Qualität braucht Zeit'

 

Christl rockt auch auf ihrer ersten Single. "Genau meine Wellenlänge", freut sie sich. In L. A. warten Niddl,

Boris, Michi und unzählige Schokobananen auf die Nachzüglerin.

 

Kinder-Ansturm auf Frau Stürmer
Als wir Christl am Tag vor dem Abflug am Handy erreichen, ist sie gerade auf der Flucht. "Ich war gerade

in einem Restaurant was essen und auf einmal ist das Lokal von einem Rudel Kinder gestürmt worden",

erzählt Frau Stürmer lachend und etwas außer Atem. "Die Fans san super, oba des woa jetzt scho a

wengal oag mit da Gabel in da Hond und die Bissen im Mund."

 

Christina gibt Gas. (APA)

 

Deutscher Rock - Christl happy über erste Single
Nach einem Interview bei "Ö3" und dem etwas verpatzten Mittagsmahl geht's gleich wieder ins Tonstudio.

Christinas erste Single ist "so gut wie im Kasten", erzählt die Oberösterreicherin begeistert. "Das wird echt

 toll. Es ist was Deutsches, rockig, aber nicht ganz so wild wie mein Finalsong. Genau meine Wellenlänge,

ich bin total happy", so Christl über ihr erstes Solo-Projekt.

 

Christl lässt sich Zeit für den Song
Gibt's schon einen Release-Termin? "Nein, ich möchte mir noch etwas Zeit lassen. Jetzt kommen die Singles

vom Andi, von der Vera und die vom Michi hintereinander raus. Da hab' ich noch Zeit. Ich möchte sie erst

draußen haben, wenn ich hundertprozentig damit zufrieden bin und die Zeit reif ist", meint die Jung-Rockerin

überzeugt. Doch keine Angst, Christls Song wird auch auf der Starmania-Tournee zu hören sein. "Irgendwann

mittendrin, oder schon früher, wird sie fertig sein. Dann möchte ich den Song auf der Tour präsentieren",

verrät sie. "Ich hol' mir aber auf jeden Fall schon heute die rohe Fassung, damit ich sie mir zu Hause reinziehen

kann."

 

Schokobananen im Hotelbett
Jetzt geht es erst mal ein paar Tage in das Mekka der Film- und Musikbranche: Los Angeles wartet. Und

vor allem warten gute Freunde schon sehnlichst auf die Nachzüglerin. Christl: "Die Niddl und der Boris haben

mir auf die Mobilbox gesprochen, irgendwann mitten in der Nacht, weil's bei ihnen ja Tag war. Die saßen

gerade in einer Pizzeria am Sunset Boulevard", erzählt Christl grinsend. Michi sei etwas enttäuscht gewesen,

dass es "ja nur 15 Grad" habe. Bis Mittwoch ist der Sieger im Tonstudio, "dann soll's auch für ihn ein paar freie

Tage geben", so Christl erfreut. Niddl hat sich schon etwas "besonders Liebes" ausgedacht. "Die hat mein

Hotelbett mit Schokobananen dekoriert", erzählt Christina lachend. Vorher heißt es noch "den langen Flug

überleben". "Da werd' ich sicher schlafen, weil's schon um 5.00 Uhr losgeht." Einen kleinen Trost gibt es aber.

"Mama und Papa kommen für ein paar Stunden nach Wien und bringen mich zum Flughafen."

 

(starmania.orf.at)





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